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Let’s talk about poop

August 23rd, 2010

Ok – ich geb’s zu: Ich hab noch nie soviel über Scheiße gesprochen wie im letzten Jahr! Ich nehme mal an, dass nicht nur bei mir dieses Thema hoch im Kurs steht, sondern so ziemlich alle neuen Mamis und Papis interessiert. Deswegen gibt’ hier mal einen groben Umriss, was dich in den ersten Lebensmonaten eines Babys erwartet. Es geht hier um die Babys, die noch keine Beikost bekommen, also entweder voll gestillt werden, oder die Flasche bekommen. Viel Spass!

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Ich habe noch einen Bonus: Bilder! Ich habe nie selber Bilder gemacht (sorry!), aber ich weiß eine sehr gute Quelle mit den unterschiedlichsten Scheißereien in verschiedenem Alter: http://www.babywhispererforums.com/. Du musst dich anmelden, um diesen Teil zu finden.

Wenn dein Kind Blut im Stuhl hat, der Stuhl schwarz ist (nach der Neugeborenenphase) oder grau, geh bitte zum Kinderarzt!!!

Bitte lies auch hier:

Hilfe bei Blähungen

Hilfe bei Verstopfung

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Prinzessinnen

August 16th, 2010

Kennt jemand ein Mädchen, dass nicht auf rosa Prinzessinnen steht? Oder auf Prinzessin Lillifee? Oder auf Hello Kitty? Das war ja schon immer so – ich fand ja Prinzessinen auch so toll. Hatte sogar ein Krönchen. Aber das mal nur so am Rande…

Meine Wochenend-Stieftochter A. ist jetzt 5 Jahre alt und, natürlich, auch sie steht auf Prinzessin. Der Inhalt ihres Kleiderschranks ist komplett in rosa gehalten. Alles, was in irgeneiner Form “Prinzessin Lillifee” aufgedruckt hat, steht ganz oben auf ihrer Wunschliste. Und Hello Kitty war sowieso eines ihrer ersten Worte (kein Witz – es kam direkt nach “Mama”, “Papa” und “Auto”). Und ich verzieh immer innerlich das Gesicht, wenn mir was rosafarbenes, mit Herzchen und Krönchen verziertes ins Gesicht flattert. Boah, dieser Markenwahn! Wie kann man nur! Und schon gehe ich innerlich alle möglichen Methoden durch, wie man diese blöden Prinzesinnen aus A.s Kopf vertreiben, und dafür Autos reinsetzen kann. Um diesem ewigen Mädchen-Klischee ein Ende zu setzen (obwohl ich, wie gesagt, auch auf so ein Zeug gestanden hab. Und wenn ich ehrlich bin, Marwas Klamotten sehen auch verdächtig rosa aus…).

Na ja, und dann kam die große Überraschung: A., ausgerechnet A., deren Lieblingsfarben schon immer rot und rosa waren, die erst zum Geburtstag ein Lillifee-Fahrrad bekommen hat, ausgerechnet sie lässt die Bombe platzen: “Meine Lieblingsfarbe ist BLAU!“, verkündet sie neuerdings stolz. Weil nämlich jetzt Delphine ihre Lieblingstiere sind, und die sind ja wohl blau! Und außerdem steht sie auf Dinosaurier. Obwohl sie in der Kita dafür ausgelacht wird. Und jetzt auch noch das: “Ach, ich mag jetzt keine Prinzessin Lillifee mehr, nur ein bisschen.” Wow. Ich bin völlig geplättet. Nachdem sie 5 Jahre diesen Marken und dem Gruppenzwang in der Kita ausgesetzt war, und beide Eltern sie mit rosa Zeugs überhäufen, um ihr eine Freude zu machen, bringt sie einfach so die Stärke auf, zu sagen: “Nö. Keine Lust mehr!” Ich bin wirklich beeindruckt. Da war wirklich niemand, der versucht hat, sie vom Rosa-Kurs abzubringen (auch ich nicht, bei mir ist es innerlich geblieben…).

Was sagt uns das? Wir können noch so sehr versuchen, die Kinder in die eine oder andere Richtung zu lenken, es ist allein die Entscheidung der Kinder, ob sie dieser Richtung auch folgen, oder nicht. Und es bedeutet auch, dass jeder Prinzessinnen-Wahn, und jeder andere Trend ein Ende hat, wenn das Kind soweit ist (ich höre, wie alle geplagten Prinzessinnen-Mütter aufatmen und einen kleinen Hoffnungsschimmer am Ende des Horizonts leuchten sehen). Es bedeutet aber auch, dass man auf die jeweilige Phase des Kindes achtgeben muss, und nicht automatisch davon ausgehen kann, dass heute genauso wie gestern ist. Meist passieren solche Entwicklungen urplötzlich und man kann unangenehm überrascht werden, wenn man diese Änderung nicht mitkriegt…

Und nicht zuletzt: Welchen Prinzessinnen und Marken bist DU verfallen? Was lebst du deinem Kind vor? Wenn wir ehrlich sind, gibt es da so einige Sachen, die wir unbedingt haben MÜSSEN. Und wenn wir uns dessen bewusst sind, fällt es nicht mehr ganz so schwer, Verständnis für die Kinder zu haben.

Hast du auch so ein Marken-Kind? Wie gehst du damit um? Wann hat die ganze Sache angefangen, und wann hat sie aufgehört? Schreib einen Kommentar und erzähl!

Image: Tina Phillips / FreeDigitalPhotos.net

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Willkommen auf meiner neuen Seite!!!

August 8th, 2010

Es hat einige Veränderungen gegeben in letzter Zeit…
Okay, ganz offensichtlich: Ich hab ein neues Layout für meine Seite erstellt, außerdem hat meine Seite einen neuen Namen:
www.hannahboukraria.com
Was mich zum nächsten führt: Mein eigener Name! Ich habe geheiratet!!!!! Nämlich am 05.08.2010! Und deswegen heiße ich jetzt nicht mehr “Hannah Schmitt”, sondern “Hannah Boukraria”.

Übrigens: Mein Blog heißt weiterhin www.wunderbarekinder.com, nur das drumrum hat einen neuen Namen. Wenn du also meine Artikel lesen willst, musst du dir keine neue Adresse merken. ;-)

Ach ja, und noch etwas: Meine Tochter hat Geburtstag gehabt! Marwa ist kein Baby mehr, sondern ein stolzes Jahr alt.

Du siehst, wir hatten die letzten Wochen ordentlich was zu feiern… :-D

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The Work: Mein Kind sollte nicht weinen

July 26th, 2010

Warum fällt es uns eigentlich so schwer, ein Kind weinen zu sehen? Ein weinendes Kind (wobei, eigentlich auch weinende Erwachsene) sorgt für jede Menge Gefühlsausbrüche auf Seiten der Eltern. Mit den unterschiedlichsten Reaktionen. Die einen versuchen, das Weinen wie es nur geht, so schnell wie möglich zu stoppen. Dazu benutzen sie Schnuller, Schokolade, Ablenkungsmanöver und andere Tricks. Andere werden zusätzlich noch selbst sehr erregt und nervös. Wieder andere reagieren genervt und haben überhaupt keine Lust, sich auf das Kind einzulassen. Im schlimmsten Fall werden sie wütend und fangen an zu schimpfen. Einige ignorieren das Kind und blenden das Weinen völlig aus. Und manche nehmen ihr Kind einfach in den Arm und lassen es sich ausheulen, bis es wieder gut ist.

Grundsätzlich macht es da eigentlich keinen Unterschied, wie alt das Kind ist. Bei Babys kommt allerdings noch dazu, dass sie sich schlechter verständlich machen können. Man weiß einfach oft nicht genau, was jetzt eigentlich los ist. Hat es Schmerzen? Ist es zu kalt? Zu warm? Nass? Hunger? Hat es Angst? Will es vielleicht einfach auf den Arm genommen werden? Dieses Nicht-Wissen sorgt dann zusätzlich noch für eine Menge Stress.

Dabei ist das Weinen an sich ja eigentlich kein Problem. Weinen sorgt dafür, dass die ganze Anspannung und der ganze Stress ein Ventli findet und abgehen kann. Weinen sorgt auch für Aufmerksamkeit. “Hey, hier stimmt was nicht! Komm und hilf mir!”. Was auch nichts negatives ist, im Gegenteil: Gerade für kleine Kinder und Babys ist diese Aufmerksamkeit auch lebensnotwendig. Ganz besonders bei den ganz kleinen Babys, deren Weinen so extrem an den Nerven der Erwachsenen reißt, dass es wirklich kaum einen gibt, der es ertragen kann (es wurden sogar Tests durchgeführt: Erwachsenen wird eine Kassette mit einem weinenden Neugeborenen vorgespielt. Den allermeisten kommt es viiiiieeeel länger vor, als es tatsächlich ist).

Das eigentliche Problem ist der Grund für das Weinen. Die Ursache, um die sich gekümmert werden soll. Leider können wir uns nicht so gut um die Ursache kümmern, wenn wir uns nur auf das Weinen konzentrieren. Oft denken wir, wenn das Weinen aufhört, ist auch die Ursache aus der Welt. Aber so ist es ja nicht. Und deswegen habe ich mal für mich den Gedanken “Mein Kind sollte nicht weinen” hinterfragt. Um den Stress zu nehmen, der mich davon abhält, mich um mein Kind zu kümmern. Die Fragen stammen von Byron Katie. Genaueres findest du hier. Wenn du Byron Katie nicht kennst, solltest du vielleicht erst mal hier klicken, andernfalls, kommt dir das, was gleich kommt, vielleicht komisch vor.

Marwa sollte nicht weinen

Ist das wahr? Ja.

Kann ich absolut sicher sein, dass Marwa nicht weinen sollte?

Nein. Kann ich nicht. Es gibt mit Sicherheit einen Grund dafür. Auch wenn ich ihn nicht kenne.

Wie reagiere ich, wenn ich glaube, Marwa nicht weinen sollte, und sie tut es?

Gestresst. Panisch. Ich versuche, ihr weinen zu stoppen. Ich werde nervös. Ich komme selber den Tränen nahe. Ich bekomme eine Gänsehaut. Mein Herz klopft. Ich denke daran, was die Nachbarn wohl sagen werden. Mir wird heiß. Ich überlege fieberhaft, warum sie weinen könnte.  Ich versuche, sie zu stillen. Ich versuche, sie abzulenken. Ich versuche, ihr den Schnuller zu geben. Ich gebe ihr einen Keks. Ich gehe auf den Balkon, um die Autos anzusehen.

Wer wäre ich ohne meine Geschichte?

Ruhig. Gelassen. Ich könnte mich ganz auf sie konzentrieren. Ich könnte schauen, ob es etwas gibt, dass ich für sie tun kann. Ich kann schauen, wie sie weint, um zu erkennen, ob ihr was weh tut. Oder ob ihr etwas einfach gerade nicht gefällt. Ich kann sie in den Arm nehmen und ihr Halt geben.

Umkehrung:

Ich sollte nicht weinen.

Das ist richtig. Ich sollte aufhören, innerlich zu heulen, und mich um sie kümmern. Wenn ich selbst nervös bin, wie kann ich da von meiner Tochter erwarten, dass sie nicht nervös ist?

Marwa sollte weinen.

Das ist auch richtig. Es gibt einen Grund für ihr Weinen. Immer. Auch, wenn er nicht offensichtlich ist. Und es ist absolut in Ordnung, wenn sie’s rauslässt. Woher sonst würde ich denn mitbekommen, dass es ihr gerade nicht gut geht?

Das Erstaunliche ist: Bin ich selber ruhig, kann ich meiner Tochter den Halt geben, den sie braucht, und sie hört ganz von selbst auf zu weinen, wenn sie soweit ist. Meist sogar sehr schnell. Je nachdem, was gerade ist. Es kann allerdings sein, wenn du schon sehr lange versucht hast, das Weinen zu unterdrücken, dass dein Kind erst mal sehr lange weinen muss. Weil dann der ganze aufgestaute Stress von früher gleich auch noch mit raus kommt.

Wie gehst du mit Weinen um? Bist du eher der ruhige, oder eher der panische Typ? Schreib einen Kommentar und ezähl!

Image: Maggie Smith / FreeDigitalPhotos.net

Bitte lies auch hier:

Was ist The Work Of Byron Katie?

Kommst du, wenn ich rufe?

Der will ja nur seinen Willen durchsetzen…

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Die Sache mit der Sauberkeit beim Essen

July 15th, 2010

Also, es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinem Kind Nahrung zuzuführen. Dabei gibt es potentiell sauberere als andere… Die momentan angesagteste Methode ist das Brei-füttern. Am Anfang mag es da noch so einige Unstimmigkeiten zwischen Eltern und Kind geben, wohin das Essen gehört. Mit der Zeit aber ist klar, dass der Löffel in den Mund gehört, und irgendwann sperrt (hoffentlich) auch das widerspenstigste Baby den Schnabel weit auf, sodass der Brei mit ein wenig Geschick völlig kleckerfrei an sein Ziel gelangt. Dann gibt es noch die andere Möglichkeit. Nämlich sein Baby selbst bestimmen lassen, was und wie viel es essen möchte. Sprich, du legst ihm das Essen vor die Nase und wartest ab, was passiert (natürlich nicht als Brei, sondern als “fingerfood”). Meistens werden sie sehr schnell neugierig und essen äußerst selbstständig und gut (siehe auch Baby-led weaning). Die Sache hat nur einen Haken: Sie ist absolut nicht sauber. Man könnte sie sogar als eine äußerst schmutzige Angelegenheit bezeichnen. Das Essen ist nämlich jetzt kein Essen mehr, sondern eine absolut interessante Sache, die gerne mal gematscht, geknetet und in alle Richtungen verstreut wird. Ich muss ganz ehrlich sagen, auch ich sträube mich, unseren tollen Teppich mit Bananenmatsche bekleckern zu lassen. Auch wenn meine Tochter (jetzt 11,5 Monate) es bestimmt anders sieht, und den Teppich bestimmt viel interessanter findet, wenn sie Banane reinschmiert.

Nein, ich bin in dieser Hinsicht ein klein wenig pingelig, und lasse sie die potentiell schmierigen, matschigen und vor allem färbenden Nahrungsmittel NICHT selber essen. Das bedeutet nicht, dass ich ihr Brei zu essen gebe (sie mag ihn seit einiger Zeit überhaupt nicht mehr, und ich bin da ganz froh drüber, weil es mir einen Haufen Arbeit erspart), im Gegenteil, sie isst absolut richtiges Essen, das gleiche wie ich (nur ungesalzen). Aber sie bekommt es eben nicht in die eigene Hand, sondern ich füttere sie. Meistens. Read the rest of this entry »

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Trinken, Mädels, Trinken!

July 8th, 2010

Und ich mein das auch so! Trinken ist richtig wichtig, und die meisten davon (inklusive mir) trinken viel zu wenig. Mindestens 1,5 l, besser noch 2 l täglich werden immer wieder von Experten empfohlen. Toller Tip! Tja, und dann scheitert das Projekt “Ordentlich-Trinken” an der Umsetzung. Jetzt im Sommer, und als Still-Mama sowieso (deswegen die auf Frauen bezogene Überschrift ;-) ) führt da aber kein Weg dran vorbei. Ich darf mal ein paar Folgen des Nicht-Trinkens auflisten:

-Müdigkeit

-Konzentrationsmangel

-Kopfschmerzen

-Kreislaufprobleme

-Hunger zwischen den Mahlzeiten (hättest du das gedacht? Ich hab ziemlich oft Hunger zwischen den Mahlzeiten – und tatsächlich ist es meist eigentlich Durst! Trink also lieber erst mal ein großes Glas Wasser, bevor du zu den Snacks greifst)

-Muskelkrämpfe

-Trockene Schleimhäute

-Trockene Haut

Alles Sachen, die man so gar nicht gebrauchen kann, vor allem dann nicht, wenn man Kinder hat, die einen ordentlich auf Trab halten.

Und noch eine Folge: Wenig Milch! Still-Mamas brauchen nicht nur 2 l, sondern gute 3 – 4 l! Denk dran, was dein Baby trinkt, muss auch irgendwie erst mal in deinen Körper kommen, und dass geht nicht über’s Essen! Ich selbst hab trotz erheblichen Überschuss am Anfang immer mal wieder mit Milch-Mangel zu kämpfen gehabt. Die Ursache war neben Stess und Wachstumsschüben (vom Baby, nicht von mir), auch mangelnde Flüssigkeitsaufnahme. Read the rest of this entry »

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Fremdeln

June 28th, 2010

Tja, Fremdeln, das ist wenn die kleinen Kinder auf einmal nur noch bei Mama sein wollen, und selbst Papa auf einmal ein komplett fremder Mann ist. Zumindest bei manchen. Offiziell fängt das Fremdeln so um den 8. Monat herum an. Es gibt allerdings auch einige Kinder, die schon mit 4 Monaten anfangen. Ich darf da mal, ähem, von meiner eigenen Tochter erzählen.

Marwa hatte die ersten Monate nie ein Problem damit, zu anderen Leuten auf den Schoß zu gehen. In dieser Hinsicht war sie eigentlich recht pflegeleicht. Und dann waren wir wegen der U4 zu Besuch beim Kinderarzt. So ziemlich genau 4 Monate war sie da. Die überaus nette und freundliche Arzthelferin kam also auf uns zu und wollte nur mal eben “Hallo” sagen. Aus der Ferne, versteht sich. Und was macht meine Tochter, die bei der U3 noch ganz gelassen auf dem Arzttisch eingeschlafen ist? Sie fängt an zu schreien. Wie am Spieß.

Von da an war klar: Fremde Leute sollten besser möglichst ganz aus ihrem Blickfeld verschwinden, sollten sie nicht angebrüllt werden wollen. Auch Kinder sollten besser nicht zu nahe kommen, wobei die noch mit einem Warn-Quietschen davon gekommen sind.  Auch in unserer eigenen Wohnung ging die Sirene an, sobald ich auch nur in Richtung Tür schielen wollte.

Warum genau Kinder so plötzlich fremdeln, ist nicht so ganz klar. Ich darf mal eltern.de zitieren:

“Die Ursachen sind nicht hundertprozentig geklärt. Einig sind sich die Wissenschaftler aber darin, dass Fremdeln ein wichtiger Punkt in der gesunden Entwicklung. Also weder die Folge mangelnder Pflege oder eines Erziehungsfehlers.
Forscher vergleichen die Fremdel-Panik mit einer Art Systemabsturz im Gehirn: Im ersten Dreivierteljahr seines Lebens hat das Kind mit seinen Eltern bereits eine sehr feine Form der Verständigung entwickelt – eine sinnliche Sprache aus Gesten, Lauten, Mimik, Gerüchen, Berührungen.

Babys Gehirn meldet: da passt was nicht zusammen

Diese Sprache funktioniert aber nur im eingespielten Team. Ein Unbekannter kann sich noch so viel Mühe geben und Mamas Gesten oder Papas Worte imitieren; sein Geruch, seine Stimme, sein Aussehen – all das weicht vom gewohnten Muster ab. Und genau dies können Kinder mit acht Monaten langsam erkennen. Ihr Gehirn meldet: Da passt was nicht zusammen. Aber sie wissen noch nicht im Geringsten, wie sie auf diese neue Erfahrung reagieren sollen.” Read the rest of this entry »

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Haferflocken mal anders

June 21st, 2010

Dies ist mein absolutes Lieblingsfrühstückrezept. Nein, es ist kein gewöhnliches Müsli. Ich bin zwar auch ein Müsli-Fan, aber seit einer Weile verzichte ich auf sämtliche Milchprodukte, um zu schauen, welche Marwa veträgt, und welche nicht (zum Thema Milchunverträglichkeit wird es auch einen Extra-Artikel geben).

Ich mache dieses Müsli also folgendermaßen:

Ich nehme ca 200 ml Wasser (für uns beide zusammen), und gebe zuckerfreies Müsli rein. Zuckerfreies Müsli findest du z.B. recht günstig in Drogeriemärkten, die eine Bio-/Diabetiker-Abteilung haben.

Das Ganze wird so lange aufgekocht, bis die Haferflocken schön weich sind, und das Wasser größtenteils oder auch ganz (je nach Mischverhältnis) aufgesogen ist. Das geht recht schnell.

In der Zwischenzeit zerdrücke ich eine Banane und schneide mein saisonales Lieblingsobst (z.B. Birnen) dazu. Jetzt die Haferflockenpampe dazu und schön mischen. Lecker!

Alternative zur Banane: Ich weiß, dass einige Kinder auf Banane leicht mit Verstopfung reagieren. Manchmal nehme ich ein paar Backpflaumen und weiche sie über Nacht in Wasser ein. Dann püriere ich sie. Diese pürierten Pflaumen eignen sich ganz hervorragend zum Süßen (auch lecker auf Brot), und haben ganz nebenbei den großen Vorteil, dass sie gut gegen Verstopfung wirken.

Marwa und ich essen unser Müsli fast jeden Tag, seitdem sie ca. 9/9,5 Monate alt ist, und uns schmeckt’s superlecker. Warm übrigens besser als kalt. Und Marwas Verdauung geht’s seitdem prima.

Hast du’s ausprobiert? Schmeckt’s euch auch so lecker wie uns? Schreib einen Kommentar!

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Für Asia-Fans – was zu Essen!

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Für Asia-Fans – was zu essen!

June 16th, 2010

Ich bin ja immer auf der Suche nach Gerichten, die auch meine 10-Monate alte Tochter gut mitessen kann, ohne dass ich extra für sie kochen muss. Breie mögen wir beide nicht mehr – ich mag sie nicht kochen, und Marwa mag sie nicht essen. Meistens lass ich sie daher von meinem Teller essen. Gestern gab’s asiatisch. Das Original-Rezept gibt’s hier bei chefkoch.de.

Hier die Original- Zutatenliste:

4 Frühlingszwiebel(n)
Ingwer, frisch, 2 cm
2 Zehe/n Knoblauch
1 Paprikaschote(n), gelb
1 Paprikaschote(n), rot
350 g Schweinefleisch
1 kl. Dose/n Ananas, in Stücken
200 ml Kokosmilch
1 EL Currypaste, gelb, Katjap Manis
2 EL Öl
Speisestärke

Dieses Rezept ist eigentlich ein Schweinefleisch-Curry, ich hab’s aber abgewandelt mit Hähnchenbrustfilet zubereitet, statt Frühlingszwiebeln normale Zwiebeln genommen, und statt 200 ml Kokosmilch gleich 400 ml. Sehr lecker. Read the rest of this entry »

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Der will ja nur seinen Willen durchsetzen…

June 10th, 2010

Diesen Satz hör ich ständig. Und das nicht nur von der alten Generation. Meine Oma meinte neulich auch, meine Tochter wolle ja nur ihren Willen und die Kontrolle haben, nur weil sie gerade mal etwas nicht so gemacht hat, wie meine Oma das eben wollte. Auch andere Mütter mit älteren Kindern höre ich klagen, dass ihre Kinder ihren Willen durchsetzen wollten. Dass sie nicht gehorchen würden. Dass sie nicht das machen, was man ihnen sagt.

Ja, hallo!!?? Kinder sind schließlich keine Roboter! Natürlich haben sie einen Willen. Natürlich wollen sie nicht alles so machen, wie ihre Eltern das vielleicht gerne hätten. Sie haben eine eigene Vorstellung von dem, wozu sie Lust haben, und wozu sie keine Lust haben. Und das ist auch gut so. Stell dir mal vor, sie hätten keinen eigenen Willen. Stell dir vor, Kinder wären Marionetten, die nur darauf warten, genau das zu tun, was man ihnen sagt. Die diensteifrig uns jeden Wunsch von den Lippen ablesen, und auch dann genau das richtige tun, wenn wir selber gar nicht so genau wissen, was wir wollen. Ziemlich unheimlich, diese Vorstellung. Read the rest of this entry »

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