Meine Scheidung und andere Neuigkeiten

Nachdem ich am Montag einen Newsletter geschrieben habe, der so offen war wie nie und mir das Herz ein wenig zum bluten gebracht hat, habe ich mich dazu entschieden, auch auf meinem Blog darüber zu schreiben. Schließlich geht es unglaublich vielen Frauen wie mir, und ich möchte, dass ihr wisst, ihr seid nicht allein.

Und ich möchte, dass ihr wisst, dass es kein Zeichen von Schwäche oder Dummheit ist, in einer co-abhängigen, aggressiven Beziehung zu stecken.

Ich halte mich für stark und emanzipiert und trotzdem habe ich es 7 Jahre mit jemandem ausgehalten, den ich nicht als einen guten Umgang für mich bezeichnen würde. Und dass ich es so lange darin ausgehalten habe, liegt daran, dass ich einen ganz besonderen Schwachpunkt habe (hatte!): Ich habe Schwierigkeiten, jemandem weh zu tun und ich möchte fair sein. Was an sich ganz schöne Eigenschaften sind, aber wenn jemand das ausnutzt, und man selbst es nicht schafft, eine harte Grenze zu ziehen, dann hat man ein Problem.

Noch einmal: Es liegt nicht an deiner Intelligenz und es ist auch nicht deine Schuld. Für sein Verhalten ist er verantwortlich. Die gute Nachricht: Für dein Verhalten bist du verantwortlich. Nicht, in dem Sinne, als das du dein Verhalten nur zu verändern brauchst, und er hört auf damit. Es wird Auswirkungen auf sein Verhalten haben. Aber wird nicht damit aufhören. Sondern in dem Sinne, als das du mit deinen ganz persönlichen Schwachpunkten aufräumen und dich da rausholen kannst.

Manchmal scheint es aber so, als würde er aufhören und sich verändern. In meinem Fall hat sich sein Verhalten um 180° gewandelt, und zwar jedes mal, wenn ich mich trennen wollte oder er ein schlechtes Gewissen bekommen hat. Aber diese Veränderung war nicht von Dauer und war auch nicht ehrlich – es hatte den Zweck, mich zu halten. Was lange funktioniert hat. Schließlich bin ich nett und möchte jedem eine zweite Chance geben. Und eine dritte. Und eine vierte. Und schließlich hat er auch gute Seiten. Und außerdem muss man an einer Beziehung arbeiten. Und überhaupt, er meint es mit Sicherheit nicht so. Stimmt’s?

Nein:

Maya AngelouFoto: buzzfeed.com

Ich habe mich schließlich getrennt und bin ausgezogen. Womit die Probleme nicht unbedingt aufhörten, aber dafür endlich wirklich ans Tageslicht traten. Nach dem Trennungsjahr habe ich ihm mitgeteilt, dass ich mich scheiden lassen möchte. Seitdem werde ich von ihm im Wechsel angehimmelt und bedroht. So sehr, dass ich zur Polizei gehen musste. Und ja, auch die Mitleidstour ist dabei. Mit Selbstmorddrohungen. Die zum Glück aufgehört haben.

Aber mein Leben ist, genauso wie es auf der einen Seite katastrophal ist, auf der anderen  Seite einfach wunderbar. Hier ein Ausschnitt (wobei ich gestehen muss, dass ich diesen Teil aus meinem letzten Newsletter kopiert habe. Du kannst dich hier für ihn eintragen: Klick.):

– Wo auch immer ich hingehe, ich bekomme Unterstützung, in allen möglichen Formen, und von allen möglichen Seiten. Das hätte ich vor meinem Auszug nicht für möglich gehalten (und ich bin übrigens im Mai 2013 ausgezogen). Nicht in diesen Ausmaßen. Aber tatsächlich gibt es viele Menschen, sei es vom Amt, der Hausverwaltung, Freunde oder Professoren an der Uni, oder komplette Fremde die mir helfen.

– Ich bin fast fertig mit meinem Studium (ich studiere Medientechnik). Irgendwie habe ich es geschafft, neben dem ganzen Drama, sämtliche Prüfungen zu bestehen, sodass jetzt nur noch meine Bachelor-Arbeit und mein Praxissemester vor mir liegen. Meine Bachelor-Arbeit gehe ich jetzt an (übrigens ein ganz spannendes Thema. Wusstest du, dass es möglich ist, mit Hilfe von Gas und Feuer stehende Wellen darzustellen? Man kann Musik in ein Rohr, einen Quader, oder, in meinen Fall, in einen flachen Zylinder geben, und die Flammen reagieren darauf. Google mal ‘Pyro Board’ und schau dir das Youtube-Video an. Waaaaaaah!).

– Marwa geht es blendend. Seit dem Auszug blüht sie richtig auf und hat einiges an Selbstbewusstsein hinzugewonnen.

– Ich bin verliebt und habe eine neue Beziehung angefangen mit jemandem, der so ziemlich das Gegenteil von meinem Ex ist und mit dem so ziemlich alles stimmt. Sogar meine Tochter ist ein Fan von ihm und kein bisschen eifersüchtig. Der Haken: Er wohnt in den USA. Was uns nicht davon abhält, zusammen Filmprojekte zu verwirklichen. Wir haben uns übrigens während seines Auslandssemesters an meiner Uni kennen gelernt, falls sich jemand wundert…

– Ich hoffe, dass meine Probleme mit meinem Ex demnächst vorüber sind. Ich habe das alleinige Sorgerecht beantragt. Die Anhörung beim Familiengericht ist am 4. November. Falls du mir also weiterhelfen willst, dann drück mir die Daumen!

Falls du dich in einer Beziehung befindest, die ungesund ist, dann fang an, darüber zu sprechen. Hol dir Hilfe.

Sprich mit Freunden darüber, oder such dir ein Netzwerk, das auf häusliche Gewalt spezialisiert ist. Informiere dich.

Aber entziehe dich der Gehirnwäsche.

Brich das Schweigen.

Mein einziges Coaching-Angebot dieses Jahr

Ich hatte Anfang des Jahres meine Coaching-Praxis für unbestimmte Zeit geschlossen, um mich anderen Dingen, sowohl privat als auch beruflich widmen zu können. Und ich habe die Zeit genutzt und war sehr ausgelastet. Aber jetzt juckt es mich in den Fingern.

Und deswegen mache ich dir dieses Angebot.

Allerdings habe ich dieses Jahr nicht viel Zeit übrig. Genau genommen nur jetzt. Und dann für unbestimmte Zeit nicht mehr.

Lass mich also nicht lange fackeln.

Darum geht es:

Es gibt etwas, das du erreichen willst. Etwas, dass du schon ewig vor dir hergeschoben hast. Entweder, weil du dich nicht traust, oder weil du einfach unentschlossen bist oder nicht weißt, wie.

Das kann sein (nur, um ein paar Beispiele zu nennen):

  • Berufswechsel/-neuanfang
  • Abstillen
  • Weiterstillen
  • Grenzen setzen
  • Scheidung einreichen
  • Freundschaften schließen
  • sich outen
  • in der Öffentlichkeit sprechen
  • eine eigene Webseite erstellen
  • deiner Schwiegermutter sagen, dass sie sich nicht einmischen soll
  • deinem Partner sagen, dass er sich mehr kümmern soll
  • studieren
  • abbrechen
  • Sport treiben
  • Haare färben
  • Umziehen

Die Spanne ist groß. Aber es gibt etwas, dem du bisher ausgewichen bist. Das sich aber langsam nicht mehr ignorieren lässt.

Genug ist genug

Es reicht. Wirklich. Die Zeit ist JETZT gekommen.

Nimm die Herausforderung an. Entscheide, was dein Ziel ist. Und erreiche es.

Da wir beide nicht viel Zeit zu verlieren haben, ist hier mein Angebot:

Ich biete 5x:

  • 4 Wochen Einzelcoaching à 1 Std.
  • Über Telefon oder Skype.
  • Mit anschließender Email mit einer Zusammenfassung und Hausaufgaben
  • Motivation
  • Tiefes Verständnis
  • Einen gelegentlichen Tritt in den Hintern
  • Termine sind möglich tagsüber zwischen 10.15 Uhr und 15.30 Uhr oder um 21.00 Uhr
  • Wir fangen in der Woche vom 13. Oktober 2014 an
  • 200 Euro für alles

Dieses Angebot steht bis Mittwoch, 08. Oktober 2014, 24h. Oder bis alle 5 Plätze weg sind.

Ich freu mich auf dich!

Abschied

Meine Lieben,

ich habe diesen Blog 2010 angefangen zu schreiben, als meine Tochter 6 Monate alt war. Damals ging es mir darum, meine Erfahrungen als Mutter zu teilen, Mut zuzusprechen und zu hinterfragen.

Was mir damals nicht klar war ist, dass ich dadurch eine Reise angetreten bin, die mein Leben vollkommen verändert hat. Ich habe eine Ausbildung zum Coach gemacht und habe angefangen, mein Leben bewusst in die Hand zu nehmen und zu verändern.

Außerdem habe ich die Astrologie für mich entdeckt, die meine Leidenschaft geworden ist.

Nun bin ich an einen Punkt gekommen, an dem ich merke, dass sich mein Weg von Wunderbare Kinder trennt. Zum einen hat diese Seite nicht wirklich etwas mit Astrologie zu tun, und zum anderen geht es mir nicht mehr nur um Mütter, Kinder und Erziehung. Es geht mir um Personen als Ganzes.

Deswegen habe ich beschlossen, diesen Blog ruhen zu lassen. Er wird erst einmal online bleiben, weil ich merke, dass er euch etwas gibt. Aber ich werde ihn nicht mehr aktualisieren.

Falls du mir weiter folgen möchtest, dann möchte dich herzlich einladen, bei meiner neuen Seite Water Bearer Astrology vorbeizuschauen.

Ich möchte mich bei dir bedanken, dass du hier bist und vielleicht sehen wir uns ja bald wieder.

Alles Gute,

Hannah

Warum zwei Menschen mit demselben Sternzeichen verschieden sind

WidderIch wette, du weißt dein Sternzeichen. Vielleicht bist du ein Löwe. Oder ein Krebs. Oder eine Jungfrau. Oder ein Skorpion.

Selbst wenn du dich nicht im mindesten für Astrologie interessierst, und du die ‘Wochenvorschau’ für die verschiedenen Sternzeichen in Zeitschriften lachhaft findest (ich übrigens auch), so weißt du sehr wahrscheinlich doch dein Sternzeichen.

Vielleicht weißt du auch so ungefähr, was mit deinem Sternzeichen assoziiert wird, und vielleicht findest du dich darin wieder. Vielleicht auch nicht.

Und wenn du dich darin wiederfindest, wie kommt es, dass dein Nachbar mit genau demselben Sternzeichen so komplett anders ist?

Ich kann dir sagen warum. Weiterlesen

Eine starke Geburt – oder das Leben in einer Nussschale

OceanDu hast dich vorbereitet. Du weißt, wie eine Geburt abläuft. Entweder durch einen Geburtsvorbereitungskurs oder durch die zahlreichen anderen verfügbaren Informationsquellen.

Vielleicht warst du sogar richtig gut und hast einen Yoga-Kurs besucht und intensiv das Wehenveratmen geübt.

Du bist vorbereitet.

Du hast eine genaue Vision wie du wann was tun wirst.

Hast dir extra einen Platz im Geburtshaus gesichert, weil du dich da sicher, geborgen und gut betreut fühlst.

Und dann setzen die Wehen ein.

Kein Problem, schließlich weißt du, was zu tun ist: Becken kreisen, atmen. Voilà. Kein Problem.

Aber dann fangen die Probleme an. Die Realität weicht von der Vorstellung ab.

Das Köpfchen deines Kindes will sich nicht so drehen, wie es soll.

Du musst eine andere Position einnehmen. Kannst dich nicht mehr bewegen, wie du willst.

Und dann setzen sie ein, die Schmerzen.

Und mit ihr die Fight-or-Flight-Reaktion. Fliehen kannst du nicht mehr – schließlich ist eine freie Bewegung nicht mehr möglich.

Also kämpfst du dagegen an. D.h., du spannst dich an.

Die Schmerzen sollen weg. Du willst sie nicht spüren. Du willst die Kontrolle behalten.

Und so kämpfst du weiter, spannst dich an.

Es tut weh. Sehr weh.

Und es dauert Stunden.

Aber in diesen Stunden passiert etwas: Weiterlesen

Es geht nicht um Wert

Als meine Tochter kleiner war, hatte ich ein Problem, das ziemlich viele Frauen haben: Die Rollenverteilung von Mann und Frau, und die damit verknüpfte Wertschätzung. Und obwohl ich wusste, dass auch ich einen wertvollen Teil beitrage, auch wenn ich kein Geld mit Windeln wechseln verdiene, schlichen sich doch immer wieder sehr störende Gedanken ein. Gedanken wie: “Aber er geht arbeiten. Meine Aufgabe ist die Kindererziehung. Ist es nicht ein bisschen zuviel verlangt, wenn er auch noch Windeln wechselt oder auf unsere Tochter aufpasst, damit ich was für mich tun kann (duschen zum Beispiel)? Er macht sowieso schon mehr als unbedingt nötig!”

Wenn ich mir das so durchlese hört sich das ziemlich krass an, aber solche Gedanken schlichen sich tatsächlich ein und hatten eine nicht unerhebliche Auswirkung.

Und wenn sich solche Gedanken bei mir einschleichen, dann sehr wahrscheinlich bei vielen anderen auch.

Deswegen. Will ich hier auf genau das eingehen. Und zwar anders, als die Kindererziehung mit einem Beruf zu vergleichen, in dem man Geld verdienen würde und dann alles hochzurechnen. Weil das, so berechtigt das ist, schnell die Fronten hochzieht. Und es sich eher verteidigend als selbstbewusst anfühlt…

Es geht im Grunde nicht einmal um die Mann-Frau-Wert-Verteilung.

Es geht um Menschen. Und um die Beziehung, die diese Menschen haben wollen. Nicht nur zu ihrem Kind, auch zueinander.

Wenn ich meinem Kind die Windeln wechsle oder nachts aufwache, um es zu trösten, oder mich in der Trotzphase mit ihm auseinandersetze, dann kann das anstrengend, vielleicht sogar lästig sein und lässt mich schnell an eine unangenehme Pflicht denken. Aber in Wahrheit sind genau das die Momente, in denen ich eine innige Beziehung zu meinem Kind aufbaue.

Es sind nicht die schönen Stunden, in denen ich mit meinem Kind lache, und die mein Herz  aufgehen lassen, die für diese innige Beziehung sorgen. Sie sind wichtig, ja, und sie sorgen dafür, dass ich nicht das Handtuch schmeiße. Aber was dafür sorgt, dass wir beide, mein Kind und ich, eine Beziehung haben, die so ineinandergeflochten ist, dass sie nicht mehr trennbar ist, ist das gemeinsame Durchstehen von unangenehmen bis schwierigen Zeiten.

‘In guten wie in schlechten Zeiten’ heißt es im Ehegelöbnis, und das nicht ohne Grund. Denn die guten Zeiten sind die angenehmen, aber die schlechten Zeiten sind die Zeiten, wenn wir uns ihnen gemeinsam durchstehen, die uns zusammenschweißen.

Ein weiteres Beispiel: In der Kita meiner Tochter müssen die Eltern mit anpacken und regelmäßig die Räume sauber machen. Warum? Könnte man nicht einfach dem Reinigungsdienst ein paar Euro mehr geben?

Nein, denn es geht nicht um die Sauberkeit der Räume, es geht darum, dass wenn man etwas anfasst, und sich mit ihm beschäftigt, man eine Beziehung dazu aufbaut.

Wenn ich also mit meiner Tochter streite, und mich wieder versöhne, oder wenn ich meinen Mann bitte, ‘Pflichten’ zu übernehmen, dann geht es in Wirklichkeit darum, eine Beziehung zu unserer Tochter aufzubauen. Zu der ganzen Tochter, nicht nur zu der lachenden. Und es geht darum, durch dieses sich-mit-ihr-auseinandersetzen sich mit-mir-selbst-auseinanderzusetzen.

Und es geht darum, dass wir beide, mein Mann und ich, eine Sache gemeinsam angehen, sie gemeinsam durchstehen, sodass auch unsere Beziehung enger wird als zuvor.

Wie du mit deinen Problemen umgehst, ohne dass sie sich auf dein Kind übertragen

Wir hatten gerade eine tolle Telekonferenz, und da ich das Thema wichtig finde, ist hier eine Zusammenfassung unserer Ergebnisse:

– Es ist kaum möglich, seine Probleme aus der Erziehung/Beziehung fern zu halten, weil unsere Probleme mitbestimmen, wer wir sind, was wiederum unsere Ausstrahlung und unser Auftreten beeinflusst.

– Es sind meist nicht die Probleme an sich, die das Problem sind, sondern die daraus resultierenden Gefühle und das Umgehen damit.

– Man muss unterscheiden zwischen akuten Gefühlsausbrüchen und latenten Themen/Problemen/Gefühlen, die immer unbewusst mitflattern, aber dafür sorgen, dass wir auf bestimmte Situationen mitunter Unangemessen reagieren.

– Bei akuten Gefühlsausbrüchen (insbesondere Wut) kann helfen:
Bewegung (z.B. einmal um den Block rennen/joggen)
Abstand von der Situation gewinnen (auch gerne durch räumliche Trennung) und tief durchatmen. Dabei geht es nicht darum, die Gefühle runter zu schlucken, sondern sie zu fühlen und mit dem Ausatmen loszulassen (ein fffffff beim Ausatmen kann besonders helfen).
Sagen, was mit einem los ist, und klar machen, dass das Kind nichts damit zu tun hat.
Boxen (auf einen Sack oder Kissen), oder tatsächlicher Boxkampf mit einer Person, die deiner Stärke gewachsen ist. Es geht dabei nicht darum, der anderen Person weh zu tun, sondern die Energie in einer Kampfsituation los zu lassen.
-Bei latenten, mitschwingenden Problemen sollte man sich unbedingt Hilfe holen. Außerdem ist ein gesteigertes Bewusstsein für die eigene Befindlichkeit enorm wichtig. Achte besonders auf deine Körpersignale und ob sich Spannung aufbaut, sodass du frühzeitig Druck ablassen kannst.

– Egal, ob es sich um latente oder akute Gefühle handelt, es ist absolut wichtig, offen damit umzugehen. Ein verneinen, verheimlichen oder schönreden der eigenen Gefühle stiftet 1. Verwirrung (unterschiedliche Signale; was du sagst stimmt nicht mit der Wahrnehmung des Kindes überein), 2. eine Verletzung der Gefühle des Kindes (das Kind hat mitbekommen, dass etwas nicht stimmt, und kommt deshalb auf dich zu, sucht nach einer Verbindung. Eine Antwort à la ‘Es ist nichts los, alles gut’ kappt diese Verbindung und stößt das Kind zurück) und 3. zeigt es indirekt, dass es nicht ok ist, sich nicht gut zu fühlen oder die Gefühle zu zeigen.

– Es ist wichtig, klar zu machen, dass die eigenen Gefühle/Probleme nichts mit dem Kind zu tun haben.

– Beim Sprechen über die Situation/die Probleme kann es helfen auf den Erfahrungsschatz des Kindes zurück zu greifen (etwa, hat das Kind auch manchmal das Bedürfnis, allein zu sein?).

– Es kann auch helfen, ein Bewusstsein zu schaffen, das Gefühlsausbrüche nicht von Dauer sind (‘Ich bin jetzt sauer und will allein sein. Wenn ich fertig bin, komm ich und nehm dich in den Arm’).

– Auch ein Aufgreifen der Ängste des Kindes kann hilfreich sein (‘Wenn du sauer bist, hast du mich dann noch lieb?’).

Ich denke, das fasst es ungefähr zusammen.

Wenn du eine Frage oder ein bestimmtes Thema hast, dass du gerne angesprochen hättest, dann schreib mir, damit wir in der nächsten Telekonferenz darüber sprechen können.

Alles Liebe,

Hannah

Wie kann ich meine eigenen Probleme aus der Erziehung/meinen Beziehungen raushalten?

Geht das überhaupt? Und wenn ja, wie?

Das ist eine Frage, die im Forum der Gemeinschaft (die jetzt ihre Tore schließt) aufgekommen ist, und es ist auch eine Frage, die ich mir immer wieder aufs Neue stelle.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du sie dir auch stellst.

Deshalb möchte ich dich einladen, und mit mir und den anderen an einem ‘runden Tisch’ bzw in einer Telekonferenz darüber zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Rat zu geben und zu erhalten.

Die Telekonferenz findet am Mi, 6.11. um 10 Uhr statt.

Ich freu mich auf dich,

Hannah

***Eine Zusammenfassung der Telko findest du hier***

Telekonferenz Energetische Behandlungen

Ich habe etwas Neues anzukündigen:

Ein Mitglied aus der Gemeinschaft, Ulla Kurrle, hat einen ganz großartigen und großzügigen Vorschlag gemacht. Sie ist unter anderem Reiki-Meisterin und bietet Energie-Behandlungen an, was ungemein hilfreich ist, wenn du z.B. deinen persönlichen Weg suchst, aber oft Zweifel hast, du dich matt und antriebslos fühlst oder im Gegenteil dich ständig Angst und/oder Wut und Verzweiflung plagen (und das sind nur einige Beispiele). Und du kannst dir vorstellen, wie hilfreich eine Lösung von Blockaden auf energetischer Ebene für die Begleitung deiner Kinder ist. Nur, wenn du selbst ausgeglichen und gelöst bist, hast du auch die Zeit und die Klarsicht, auf deine Kinder der Situation entsprechend einzugehen.
Ulla nun hatte die Idee, ihre Arbeit mit meiner zu verbinden, und ihren Teil dazu beizutragen, euch auf eurem Weg zu begleiten, und bietet allen Mitgliedern der Gemeinschaft und meinen Kunden einen unschlagbar günstigen Preis für ihre Behandlungen an, um euch ihrerseits mit ihren Fähigkeiten zu unterstützen.

Weil ihre Arbeit trotz einem gewissen Boom in den letzten Jahren doch noch ein weites Feld ist, nicht jeder damit vertraut ist und ganz viele von euch sicher viele Fragen haben, haben wir uns gedacht, dass wir euch eine Telekonferenz anbieten, an der ihr teilnehmen und Ulla, mich und besonders ihre Arbeit kennen lernen könnt. Sie findet am Donnerstag, 29.08. um 11 Uhr statt. Außerdem wird eine 15 min Energieübertragung stattfinden, sodass ihr gleich ein Gefühl dafür bekommt, wie sich so was anfühlt.
Für alle, die nicht live daran teilnehmen können, wird diese Telekonferenz aufgezeichnet und anschließend allen auf meiner Seite zur Verfügung gestellt.

Für noch (viel) mehr Details, und erklärt mit Ullas eigenen Worten, klick bitte hier.

Ich freu mich!

Keine Angst vor Abenteuern!

ZeltenWer sagt, dass man mit Familie keine Abenteuer mehr erleben kann? In Häusern schlafen muss? Alles so einfach und komfortabel halten muss?

Ich mag einfach und ich mag komfortabel – aber ohne Abenteuer kann ich nicht leben. Ich muss raus, etwas entdecken, etwas machen, was ich noch nie zuvor gemacht habe.

Da mein Mann keine Lust auf Zelten hatte, bin ich alleine losmarschiert. Mit einem riesen Berg an Rucksack und einem Rollkoffer – und meiner fast 4-jährigen Tochter. Ohne Auto. Nur mit Zug, Bus und per Anhalter. Hat alles super geklappt.

Und warum? Weil meine Tochter sich auf einmal unglaublich groß, stark und selbstständig fühlte. Schließlich konnte ich ihre Hilfe gut gebrauchen. Und sie konnte tatsächlich sinnvolle Dinge tun: Den rausgefallenen Schlafsack tragen. Einen Platz im Bus suchen. Das Zelt mit aufbauen. Spülen. Kochen. Einkaufen.

Ich habe sie wie eine Große behandelt.

Und sie hatte auf dem Zeltplatz die Freiheit, herumzustreunern. Mit Kindern zu spielen, ohne ewig lange Straßen voller Autos entlangzulaufen.

Sie ist gewachsen. Reifer geworden. Eigenverantwortlicher.

Und sie hatte einen riesen Spass. Sie fragt mich, wann wir wieder zelten gehen.

Falls du das auch vorhast (Juchhu!), dann hier ein Tipp: Plane die Reise so, dass du theoretisch alles alleine tragen/machen kannst, und eigentlich nur von deinem Kind brauchst, dass es sich nicht mitten auf die Straße setzt und sich keinen Zentimeter mehr von der Stelle rührt.

Und sei dankbar für alles, was sie dann freiwillig übernimmt.

Bezieh sie immer mit ein. Entweder, indem du etwas anbietest, oder indem du auf ihr Angebot einsteigst. Und trau ihr mehr zu als sie zu Hause kann/macht.

Sie wird so stolz auf sich sein.

Und du wirst vor Stolz platzen.