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Hi, schöner Bericht. Ein grosser Fehler hat sich aber eingeschlichen.
Du erwähnst den Test von Greenpeace. Hier schneiden Hersteller wie Nestlé schlecht ab, aber Hipp nicht. Hast du den Text überhaupt gelesen?
Bereits im Eingangstext schreibt Greenpeace:
“Darin bewertet Greenpeace die Produkte von Hipp und Humana als führend bei gentechnikFREIER Babymilchnahrung”
Das solltest du in deinem sonst gelungenen Text korrigieren.
Tatsächlich, du hast Recht! Ich weiß gar nicht, wie ich auf Hipp gekommen bin! Milupa schneidet neben Nestlé besonders schlecht ab. Allerdings haben Hipp und Humana (Humana mehr als Hipp) in der eigentlichen Broschüre (die ganz unten auf der Seite, auf die der Link führt, zu finden ist) viele ‘gelbe’ Punkte. Und ‘gelb’ bedeuteet, dass eine gentechnikfreie Fütterung zwar noch nicht zugesichert werden kann, sie aber angestrebt wird.
Vielen Dank für den Hinweis, ich hab’s oben verbessert,
Hannah
danke für den artikel – endlich bin ich auch dazu gekommen, meinen “wunsch-beitrag” lesen zu können
die tante meines mannes ist kinder-intensiv-schwester und selbst mama von drei mädels. da sie immer sehr gesundheitsbewusst kocht (die mädels sind jetzt alle schon aus dem “gröbsten” raus), hatte ich erwartet, dass auch sie selbst gekocht hat. aber falsch gedacht: sie hat mich in meiner meinung gefestigt, ruhig gläschen zu verwenden, weil keine anderen lebensmittel so streng überwacht und kontrolliert werden. wir verwenden hipp und alnatura für die gemüse/fleisch breie und greifen beim obst häufig auch mal auf die günstigeren gläser zurück. gerade hipp und alnatura haben eine große auswahl an mono-gemüse-breien, so dass die heranführung an neue sorten super geklappt hat.
ich kenne zwar nur die bio-preise aus unseren supermärkten und nicht die von bio-dynamischen produkten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass selbst kochen nach diesen gesichtspunkten finanziell mithalten kann. außerdem muss so schonend zubereitet werden, dass keine vitamine und nährstoffe verloren gehen – und die verantwortung möchte ich gar nicht tragen müssen…
nichtsdestotrotz wird ja die zeit kommen, wenn man fürs kind mitkochen kann
Ich find’s super, dass du deiner Tochter das beste bieten willst, nur bitte, bitte, achte auf die Zutaten! Und bitte, bitte, schmeiß diesen Grundsatz nicht über Bord, wenn sie 1 Jahr alt ist, indem du ihr all die anderen Fertigprodukte mit tonnenweise Zucker gibst.
Ich selbst bin ja ein Selber-Kocher, und du hast Recht, es würde sicherlich auch sehr ins Geld gehen, wenn ich Klein-Marwa 4/5-mal am Tag bio-dynamische Breie machen würde. Ich geb ihr ja nur zwei, da fällt’s nicht so auf, und ich muss gestehen, ich hab’s nicht nachgerechnet. Sollte ich vielleicht mal machen.
Dass die Leute bei Hipp & Co. streng kontrollieren glaub ich auf’s Wort, hab ich auch schon öfter gehört, nur frage ich mich dann: Wie kommt das Furan in den Brei??
Viele Grüße und guten Appetit,
Hannah
So, ich hab jetzt mal einen Demeter-Beispielbrei gekocht und gerechnet. Zutaten: Kohlrabi, Karotte und Zucchini, Öl und Wasser. Zucchini deshalb, weil’s vom Preis her dem Fleisch sehr nahe kommt. Allerdings hat sie knapp 30% des Breis ausgemacht, beim Gläschenbrei sind meist nur 8% Fleisch drin.
Bei mir kostet also dieser Brei ca. 62 Cent pro Portion, ohne Öl, Wasser und Strom. Rechnen wir also 70 cent. Bei 4 Mahlzeiten am Tag wären das ca. 85 Euro. Immerhin gute 60 Euro billiger als der Beispiel-Gläschenbrei. Ich finds aber immernoch sehr teuer, normalerweise würde ich eine Zucchini wegen dem hohen Preis nicht rein tun, und momentan lebt meine Tochter noch vegetarisch. Wer sparen will, kauft nur Bio, nicht Demeter – vom Supermarkt wär’s natürlich noch viel billiger, aber ich möchte wetten, dass da die Qualität doch extremst drunter zu leiden hätte.
Viele Grüße,
Hannah