Warum MUSS mein Baby durchschlafen?

You are currently browsing comments. If you would like to return to the full story, you can read the full entry here: “Warum MUSS mein Baby durchschlafen?”.

This entry was posted in Die ersten drei Monate, Entwicklung, Vom Elternsein and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

Facebook Kommentare:

2 Responses to Warum MUSS mein Baby durchschlafen?

  1. Anna says:

    Sehr gute Frage, die ich mir irgendwann auch gestellt habe. Die “guten” Ratschläge a la “nicht an der Brust einschlafen lassen” etc. hatte ich auch gelesen, aber mittlerweile habe ich gemerkt, dass das für uns Quatsch ist. Unsere Tochter ist jetzt 7 Monate und wir fahren mit BabyBay, Stillen und viel Körperkontakt insgesamt sehr gut. Schade nur, dass man dieses Fixiertsein auf vermeintliches Durchschlafen so eingeimpft kriegt und das ganz normale Babschlafen mit häufigerem Aufwachen als krankhaft betrachtet wird und sofort mit der (Selbst-)Diagnose der Schlafstörung bei der Hand ist. Ich rede jetzt nicht von Babys mit echten Schlafstörungen – das ist aber echt was anderes. Mir scheint, hier wirken Dressurparolen aus Kaiserzeiten und der Nazizeit nach, als man ” abgehärtete” Kinder, ohne Bezug zu ihren Gefühlen, und somit gute zukünftige Soldaten und Soldatenmütter wollte. Deshalb auch das lange Nachwirken in Form von Bestsellern wie das grausame und undifferenzierte Buch “Jedes Kind kann schlafen lernen”. Ferbern selbst hat die “Methode” übrigens für Kinde ab 18 Monaten entwickelt, wenn überhaupt, dann also nicht bei Babys anwendbar! Witzig oder besser sehr traurig finde ich, dass Eltern sich oft große Sorgen machen, ihr Kind durch Erfüllen eines natürlichen Bedürfnisses wie Zärtlichkeit zu verwöhnen. Aber dafür wird dann oft genug das Kind mit Materiellem zugeschüttet, vorm Fernseher geparkt und als alleinherrschender Prinz oder Prinzessin statt als Familienmitglied behandelt. DAS ist sicher eher schädlich für alle als Schlafen nach Bedarf des Babys.

  2. Hannah says:

    Hallo Anna,

    wo du Ferber ansprichst – ich habe außerdem gehört, dass diese Methode ursprünglich für Eltern entwickelt wurde, die ansonsten ihren Kindern etwas angetan hätten, also eigentlich wirklich für den absoluten Notfall, wenn alle Nerven blank liegen und es gar nicht mehr geht.

    Ich find’s total super, dass du deiner Tochter das gibst, was sie braucht, ohne dich darum zu kümmern, ab wann und wie ein Kind wie lange zu schlafen hat. Und dass es euch allen gut damit geht!

    Viele Grüße,

    Hannah

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>