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Wir Eltern sind schon toll: Wir sind für unsere Kinder da, wenn sie uns brauchen. Wir sind ihre Stütze. Wir geben ihnen unsere ganze Liebe. Wir helfen ihnen, selbst wenn es uns selbst gar nicht so gut geht. Wir stellen uns selbst hintenan. Wir versuchen unser Möglichstes, damit unsere Kinder geborgen aufwachsen.

Das ist eine große Leistung (jeder darf sich jetzt mal auf die Schulter klopfen)!

Und wo bleiben wir?

Wer nimmt uns in den Arm, wenn es uns nicht so gut geht? Wer hört uns zu, wenn wir sorgen haben? Wer hilft uns, Wut abzulassen?

Wenn wir Glück haben, haben wir einen Partner oder Freunde, die uns helfen. Aber auch die sind nicht immer da. Und mit allem können und wollen wir sie auch nicht belasten.

Hast du einmal bemerkt, wie du mit dir selbst umgehst, wenn du wütend, traurig oder müde bist? Was machst du da?

Wenn du wie die meisten bist, hast du wahrscheinlich ein sehr gespaltenes Verhältnis mit Gefühlen. Einerseits ist es nicht gut, Gefühle zu unterdrücken, andererseits kannst du sie gerade jetzt nicht gebrauchen. Oder du entscheidest dich, sie lieber gar nicht zu fühlen und schiebst sie einfach weg. Weil sie ja auch echt unangenehm sind.

Manche (oder viele?) haben auch richtig Schuldgefühle, wenn sie etwas „unangebrachtes“ fühlen. Wie kannst du so traurig sein, wenn du doch augenscheinlich alles hast, was dich glücklich machen sollte? Oder andersrum: Wie kannst du so glücklich sein, wenn gerade die ganze Situation so ist, dass du traurig zu sein hast?

Schwierig, schwierig…

Das Ding ist, dass es richtig weh tun kann, wenn die Gefühle nicht im freien Fluss sind. Denn was passiert, wenn du dich entscheidest, nicht traurig zu sein?

Dein Körper spannt sich an einer oder mehreren Stellen an.

Beobachte das mal. Ist wirklich interessant. Und auf der anderen Seite passiert es oft, dass wenn du eine Verspannung löst, auch das Gefühl wieder freigesetzt wird.

Dein Körper spricht mit dir. Er sagt dir, was ihm zuviel ist und was nicht, was in Ordnung ist und was nicht. Nur die meisten von uns hören nicht zu.

Wie angespannt ist dein Körper? Ist er schön locker leicht, oder hart? Tut er vielleicht sogar weh (du kannst chronische Schmerzen bekommen von so was, kein Witz!)?

Ok, wie geht man also mit Gefühlen um?

Das ist ein ziemlich umfassendes Thema, aber hier ein kleiner, aber sehr, sehr hilfreicher Tip:

Lass die Gefühle hochkommen und bleib bei ihnen. Fühl deine Gefühle. Auch wenn sie unangenehm sind. Je mehr du sie wahrnimmst, desto schneller gehen sie auch vorbei. Weil sie dir gesagt haben, was sie zu sagen haben, und du zugehört hast.

Wenn du Wut fühlst, wird dein Körper sich wahrscheinlich sich bewegen wollen. Sei ein wenig vorsichtig, wie du das tust, so dass du niemanden verletzt. Lass sie z.B. an einem Kissen aus.

Wie viel Liebe gibst du dir selbst? Hast du dich schon mal in den Arm genommen? Ist wirklich wunderbar.

Erinnere dich daran, wie es ist, wenn sich deine Kinder richtig schlecht fühlen, und du sie in den Arm nimmst. Wie fühlt sich das an?

Und genau so nimmst du auch dich selbst in den Arm. So kannst du eine sichere Umgebung für dich selbst schaffen, um Gefühle wie Traurigkeit oder Angst hochkommen zu lassen.

Gefühle sind wichtig. Du bist wichtig. Und Gefühle haben dir etwas wichtiges mitzuteilen. Hör ihnen zu.

Was machst du mit deinen Gefühlen? Wie gehst du mit ihnen um? Schreib einen Kommentar, ich würde gerne deine Erfahrungen hören.

Image: Ambro / FreeDigitalPhotos.net

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