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Es gibt immer wieder Stimmen, die meinen, dass du einfach nur in den sauren Apfel beißen musst, wenn du dein Kind zum Schlafen oder Abstillen bringen willst. Das Kind würde zwar heftig weinen, aber wenn du nur konsequent bleibst, ist nach spätestens 3 Tagen der Spuk vorbei. Es gibt viele Beispiele, die das zu bestätigen scheinen. Es gibt auch mindestens ebenso viele Beispiele von Eltern, die es einfach nicht schaffen, derart konsequent zu bleiben. Die abbrechen, einfach weil es wahnsinnig weh tut.

Warum ist das so? Warum tut ein kalter Entzug den Eltern so weh? Sogar, wenn es den Eltern ganz klar schaden wird, wenn sie nicht ‚Nein‘ sagen?

Ich hatte letztens eine Kundin, die genau diese Situation hatte – sie musste ihrem Kind das Nuckeln an ihrem Finger abgewöhnen, sonst hätte sie noch einen größeren gesundheitlichen Schaden davon getragen, als sie sowieso schon hatte. Und trotzdem hat sie es nicht geschafft, konsequent ‚Nein‘ zu sagen.

Und da ist mir die Erkenntnis vom Himmel entgegengeflogen. Schau dir mein Video an:

Ich würde gerne noch folgendes hinzufügen: Auch ein kalter Entzug ist eigentlich, wenn er richtig gemacht wird, ein langsamer, sanfter. Nämlich dann, wenn du dich und dein Kind vorbereitest. Dich damit beschäftigst. Mit einer Vertrauensperson sprichst. Dein Kind mit einbeziehst. Mit ihm redest. Bis der Tag kommt, an dem Schluss ist.

Ich würde gerne deine Meinung dazu hören. Schreib mir einen Kommentar!

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