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Vor kurzem bin ich von einer Person, deren Meinung mir äußerst wichtig ist, angesprochen worden.

Sie hatte meinen Blog gelesen und machte sich sorgen.

Weil ich zu persönlich bin für ihren Geschmack.

Weil sie Angst hat, dass der Blick in mein Innerstes gegen mich verwendet werden könnte.

Und sie hat Recht.

Ich riskiere viel. Auch wenn ich niemandem von meinen Lesern direkt ins Gesicht sehen kann, und so eine Illusion von Distanz entsteht, die es mir relativ einfach macht, persönlich zu sein, so weiß ich doch nicht, wer meinen Blog und meinen Newsletter liest, was diese Person denkt, wie sie tickt und wie sie mir gesonnen ist.

Ich stecke in einem Scheidungsverfahren und einem Sorgerechtsprozess.

Nicht jeder ist mir wohlgesonnen.

Wenn es normal wäre, dass Leute über diese Dinge reden und schreiben, würde niemand viel riskieren.

Wenn es normal wäre, dass Leute über diese Dinge reden und schreiben, würden sie wesentlich weniger passieren.

Denn jeder wüsste, dass es psychische Gewalt gibt. Wie sie aussieht. Dass sie nicht richtig ist und wie sie sich wehren können.

Sie müssten keine Angst haben, dass ihnen keiner glaubt.

Das Versteckspiel hätte ein Ende.

Und das hier ist mein Beitrag.

Übrigens, so richtig ausgezogen habe ich mich nun auch wieder nicht. Ich meine, ich hatte schon noch ein paar Klamotten an, metaphorisch gesprochen. Die wirklich rohe Version ging an meinen Newsletter. Denn meine Newsletter-Abonnenten sind meine Familie. Da kann ich noch offener sein als hier. Wenn du Teil dieser Familie werden willst, klick bitte hier.

Image courtesy by num_skyman/freedigitalphotos.net

Und dennoch.

Kann ich nicht schweigen. Ich habe lange genug geschwiegen und aufgepasst, was ich sage, vor allem, um niemanden zu verletzen.

Aber Himmelherrgottnochmal, um es mit Anne Lamott zu sagen: „Wenn die Leute wollen, dass ich nett über sie schreibe, hätten sie sich besser benehmen sollen.“

Und ich weiß, dass da draußen wahnsinnig viele Frauen, Männer und Kinder sind, denen es ähnlich ergeht. Die in einer Beziehung feststecken, die manipulativ und geprägt von verbaler und/oder physischer Gewalt ist. Die da raus wollen. Und denen es unglaublich viel bringt zu wissen, dass es anderen ähnlich geht. Dass sie nicht alleine sind. Dass sie nicht schuld sind.

Wenn es normal wäre, dass Leute über diese Dinge reden und schreiben, würde niemand viel riskieren.

Wenn es normal wäre, dass Leute über diese Dinge reden und schreiben, würden sie wesentlich weniger passieren.

Denn jeder wüsste, dass es psychische Gewalt gibt. Wie sie aussieht. Dass sie nicht richtig ist und wie sie sich wehren können.

Sie müssten keine Angst haben, dass ihnen keiner glaubt.

Das Versteckspiel hätte ein Ende.

Und das hier ist mein Beitrag.

Übrigens, so richtig ausgezogen habe ich mich nun auch wieder nicht. Ich meine, ich hatte schon noch ein paar Klamotten an, metaphorisch gesprochen. Die wirklich rohe Version ging an meinen Newsletter. Denn meine Newsletter-Abonnenten sind meine Familie. Da kann ich noch offener sein als hier. Wenn du Teil dieser Familie werden willst, klick bitte hier.

Image courtesy by num_skyman/freedigitalphotos.net

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