Warning: A non-numeric value encountered in /home3/nodo/public_html/wp-content/themes/Divi/functions.php on line 5607

girl in winter clothesFalls jemals der Eindruck entstanden sein sollte, bei uns würde alles rund laufen – das tut es nicht! Es gibt Zeiten, da bin ich recht verzweifelt. So z.B. beim Thema Anziehen. Hast du jemals eine Stunde damit zugebracht, deinem Kind dabei zu helfen sich zu überwinden, Socken anzuziehen? Ja? Dann weißt du ja, wovon ich spreche… und könntest einen Tip gebrauchen. Und vielleicht hast du einen Tip für mich, den du unten in die Kommentare schreiben kannst?

Hier ist das Problem:

Meine Tochter ist sehr wählerisch. Und ist sehr empfindlich was Klamotten auf ihrer Haut betrifft. Das einzige, was geht, sind hauchdünne Leggings (ja, es ist Winter… sie ist bereit, sich wenigstens Stulpen überzuziehen…). Aber auch da nicht alle. Und nicht immer dieselben paar.

Klamotten stören. Nähte stören. Schiefsitzende Socken stören. Bilder, die nicht absolut gerade sind, stören. Socken, die nicht hoch genug gezogen sind, stören. Fester Stoff stört sowieso. Unterhosen unter Hosen stören. Strumpfhosen stören. Enge Hosen stören. Weite Hosen stören.

So sehr, dass sie sofort vom Leib gerissen werden müssen, wenn sie nur die Haut berühren (oder auch wahlweise, wenn wir gerade zur Tür hinaus wollen).

Es ist anstrengend. Es ist nervenzehrend. Für uns beide.

Also was tun?

Logische Argumente? Kommen nicht durch in der Verzweiflung des Augenblickes. Ruhig bleiben und etwas anderes aussuchen? Nach drei mal Kleiderwechseln ist jede Ruhe verflogen.

Aber es gibt zwei Dinge, die bisher geholfen haben:

1. Nach dem Anziehen: Sie auffordern, die Füße zu spüren. Das lenkt sie ab, lässt sie zur Ruhe kommen, und mit etwas Glück schafft sie es über den ersten Impuls, sich die Kleider vom Leib zu reißen hinaus. Hat sie sich erst einmal daran gewöhnt, geht es meist besser.

2. Vor dem Anziehen: Füße und Beine (die am störanfälligsten Zonen) massieren. Auch das lässt sie zur Ruhe kommen und es gibt ein anderes Körper-/Hautgefühl. Danach geht es oft besser. Und sie lässt mich auch im angezogenen Zustand die unangenehmen Stellen massieren. Auch das hilft ihr über die Panikwelle hinweg.

Ich hoffe, auch dir hilft das weiter. Hast du im Gegenzug einen Tip für mich? Ich würde mich freuen, wenn du unten einen Kommentar schreiben würdest!

Image courtesy: stockimages / freedigitalphotos.net – Und nein, das ist nicht meine Tochter auf dem Bild. Es ist eher ironisch gemeint…

Ähnliche Artikel

Share This