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Die Geburt meiner Tochter liegt nun fast 6 Jahre zurück, aber, besonders da ich irgendwann noch ein zweites Kind möchte, beschäftigt mich die Abschaffung der freiberuflichen Hebammen sehr.

Lange habe ich das ganze für einen schlechten Scherz gehalten, der sich irgendwann auflösen wird. Aber es sieht nicht danach aus.

Daraufhin bin ich sehr wütend geworden. Und verzweifelt. Weil mir dadurch die Entscheidungsfreiheit über meinen eigenen Körper genommen wird.

Und das bin ich noch immer.

Aber mir wird klar, was für ein schlechtes Bild ich von Krankenhäusern habe.

Und ehrlich gesagt ist es doch so:

Egal, wo ich mein Kind zur Welt bringe, ich sollte es in einer Atmosphäre voller Sicherheit und Geborgenheit tun dürfen, in der Gewissheit, dass ich und mein Körper ernst genommen werden. Dass, auch wenn manche Dinge (wirklich!) medizinisch notwendig werden, mir trotzdem Respekt entgegengebracht wird.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Egal, wo ich mein Kind zur Welt bringe, ich möchte, dass diejenigen, die mich begleiten, meine Fähigkeit und mein Potential sehen. Ich möchte, dass sie mich als den starken Menschen sehen, der ich bin, und das großartige, was mein Körper zu leisten fähig ist – auch wenn ich vor Schmerzen schreien sollte und auf Hilfe angewiesen bin.

Denn gerade dann brauche ich es, dass die mich betreuenden Menschen meine Fähigkeit sehen. Und mir immer das Gefühl geben, Herrin über mich selbst zu sein.

Egal, wo ich mein Kind zu Welt bringe.

Denn wenn ich das habe, ist es mir im Grunde egal, wie das Haus aussieht, in dem gebäre.

Deswegen ist es für mich persönlich sehr wichtig zu wissen:

Wer von euch hat sein Kind in einem Krankenhaus zur Welt gebracht, und hatte durchweg das Gefühl, ernst genommen und gestärkt zu werden? Wer von euch hat sich durchweg sicher gefühlt?

Vielleicht ist es ja doch anders, als ich immer denke…

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