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Wann Kinder endlich alleine schlafen

Gleich vorneweg: Ja, das wird einer dieser Artikel, die dir sagen wollen: Gaaaaaaaaanz locker. Alles ist gut. Alles wird gut. Meine Tochter ist nun 5. Fast 5einhalb (wobei sie auf GANZ 5 besteht…). Und meine Tochter schläft zu einem großen Teil bei mir im Bett. Yep. Und ich schlaf gerne mit ihr zusammen. Weil sie ziemlich ruhig schläft, also ich keine Füße ins Gesicht bekomme. Und weil es sich noch immer ungefähr so anfühlt: Es gibt verschiedene Gründe, warum Eltern wollen, dass ihre Kinder im eigenen Bett schlafen. Einige meinen, das gehört sich so. Einige meinen, alle anderen würden das auch so machen. Dann gibt es Leute, die haben Angst, dass ihre sexuellen Aktivitäten so erheblich gestört werden würden. Andere meinen, dass das Kind sonst nicht selbstständig wird. Wieder andere machen sonst keine Auge zu wegen den oben genannten Füßen. Zu der ersten Gruppe kann ich nicht viel sagen, denn wenn jemand absolut der Meinung ist, das gehöre sich so, ist er meist nicht willens, eine Alternative in Erwägung zu ziehen… Zu der zweiten Gruppe kann ich sagen: Nein. Alle anderen machen das bestimmt nicht so. Es gibt viele, sehr viele Kinder, die auch mit 5 noch entweder nachts ins Bett der Eltern schlüpfen, oder aber ganz bei ihnen schlafen. Dann die dritte Gruppe: Zugegeben, Sex im Bett wird schwierig. Aber das bedeutet nicht, dass Sex schwierig wird. Es gibt ziemlich viele Möglichkeiten, Sex zu haben. Sieh’s als Ansporn, kreativ zu werden und aus dem Gewohnten auszubrechen. Die vierte Gruppe: Bitte kurz nachdenken. Wie viele Teenager schlafen bei ihren Eltern im Bett? Die Zahl dürfte zumindest in Ländern, in...

Braucht mein Kind einen festen Rhythmus?

Hilfe! Mein Kind braucht einen festen Tagesablauf! Das arme Kind hat keine Routine! Kein Wunder, dass alles so durcheinander ist! Moment mal. Lasst uns mal nachdenken. Ich weiß, überall wird zur Zeit gepredigt, dass Kinder einen festen Tagesablauf brauchen, und gerade Kitas werben damit. Aber ich kann ja mal trotzdem nachfragen, oder? Kinder sind wie alle Menschen vor allem eines: Gewohnheitstiere. Sie mögen es, wenn sie Strukturen erkennen, wenn alles seinen geregelten Ablauf hat. Das gibt Sicherheit. Aber Kinder machen vor allem eines: Sie verändern sich. Ständig. Was also heute ganz selbstverständlich war, ist morgen komplett anders. Was heute nach einem guten Ablauf aussah und genau gepasst hat, muss morgen gar nicht mehr so gut passen. Es ist ein bisschen verzwickt manchmal. Weil besonders wir Erwachsene feste Strukturen lieben. Und wenn das Kind plötzlich aus der Reihe tanzt, stimmt für uns die Welt nicht mehr. Vor allem darfst du eines nicht vergessen: Nicht jeder Tag ist auch tatsächlich gleich. Manchmal sind wir gut drauf, manchmal schlecht. Manchmal geht’s uns gut, manchmal schlecht. Manchmal ist unser Tag vollgepackt mit Terminen, manchmal haben wir frei. Jeder Tag ist ein bisschen anders. Wenn ich jetzt ankommen würde, und von dir verlangen würde, auch am Wochenende früh aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, weil so dein Tagesablauf für den Rest der Woche ist, würdest du wahrscheinlich laut aufschreien. Bei Kindern ist es noch extremer. Schließlich entwickeln sie sich ständig. Und doch: Auch bei Kindern lassen sich bestimmte Routinen erkennen. Völlig, ohne dass man ihnen bestimmte Zeiten vorgibt. Es sind sich verändernde Routinen, aber immerhin: Routinen, auf die man sich eine kurze Zeit verlassen...

Einseitig oder beidseitig stillen?

Hmmm – einseitig oder beiseitig? Beidseitig bedeutet doch ein gleichmäßigeres Saugen und damit eine gleichmäßigere Milchbildung – oder nicht? Jain. Es stimmt schon, dass theoretisch beide Brüste gleichmäßig beansprucht werden, wenn erst auf der einen Seite gesaugt, und nach ein paar Minuten gleich auf der nächsten Seite weiter getrunken wird. ABER: Die Milch ist nicht die ganze Zeit komplett gleich zusammengesetzt. Die Muttermilch besteht (im Gegensatz zur Flaschennahrung) aus einer Vormilch und aus einer Nachmilch. Die Vormilch ist sehr wässrig und löscht den Durst des Babys. Die Nachmilch wiederum kommt erst nach einer gewissen Zeit und ist recht fetthaltig. Wenn du also schon die Seite wechselst, bevor die Nachmilch kommt, bekommt dein Baby lediglich die wässrige Vormilch auf beiden Seiten ab, während die Nachmilch gar nicht zum Zuge kommt. So gehen deinem Baby ein Haufen wichiger Kalorien und Nährstoffe abhanden! Es ist also besser, erst eine Seite komplett zu leeren, und erst wenn danach noch Bedarf besteht, zur anderen Seite zu wechseln. Beim nächsten Stillen fängst du ganz einfach mit der anderen Seite an. So werden beide Seiten gleich beansprucht, und die Milchproduktion bleibt gleichmäßig. Noch eine andere Sache ist wichtig: Häufiges Saugen steigert die Milchproduktion! Wenn du also beidseitig stillst, werden beide Seiten mehr beansprucht, als beim einseitigen Stillen, und der Körper bekommt das Signal: Milch machen! Das ist ein Wissen, dass du dir während der berühmten Wachstumsschübe zunutze machen kannst: Während der Wachstumsschübe ist es nämlich wichtig, das die Produktion gesteigert wird, dass bedeutet, je öfter du dein Baby anlegst, desto schneller hat sich dein Körper auf den neuen Bedarf eingestellt. In dieser Zeit kannst du ruhig...

Warum MUSS mein Baby durchschlafen?

Warum MUSS mein Baby, möglichst von Geburt an, spätestens aber nach 3 Monaten alleine einschlafen? Warum MUSS mein Baby ab 4 Monaten mindestens 5 Stunden am Stück schlafen? Warum MUSS mein Baby in seinem eigenen Bett schlafen – oder warum MUSS mein Baby unbedingt im Familienbett schlafen? Ja, warum eigentlich? Es sind Babys! Sie sind gerade auf die Welt gekommen! Warum MÜSSEN sie da unbedingt unabhängig sein? Warum dürfen sie uns nicht brauchen? Warum bekomme ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich Bücher oder Zeitschriften lese, in denen groß und breit erklärt wird, was man alles wie genau tun muss, damit mein Baby die ganze Nacht seelig schläft? Und warum wird es so als selbstverständlich angenommen, dass jede Mutter und jeder Vater nur dieses eine Ziel vor Augen hat? Ich muss gestehen, ich habe mich bereits in meiner Schwangerschaft äußerst kundig gemacht. Ich habe alles gelesen, was ich nur in die Finger bekam, ich wusste über alles Bescheid: Dass man sein Baby auf keinen Fall die Brust geben soll zum Einschlafen, möglichst auch nicht den Schnuller, weil sonst eine Schlafassoziation entsteht, und die Knirpse nicht mehr ohne können. Dass man sie wach ins Bett legen soll, weil sie dann erstens lernen, alleine im Bett einzuschlafen, und zweitens sie nicht erschrecken, dass sie wo gaz anders aufwachen, als sie eingeschlafen sind. Dass man sie unter keinen Umständen mit ins Bett nehmen darf, weil man sie sonst nie wieder raus kriegt. Und weil sie so erst recht nicht lernen, alleine einzuschlafen. Oder aber,dass man sie auf jeden Fall mit ins Bett nehmen soll, weil sie so viel besser schlafen. „Start as...

Weißes Rauschen gegen Koliken

Es wird ja immer viel diskutiert, was die Koliken denn nun genau sind, und was um Himmels willen wirkt. Erstaunt hat mich, dass es tatsächlich eine Art Wundermittel zu geben scheint – zumindest, wenn das Baby eigentlich keine Schmerzen hat. Weißes Rauschen ist, rein physikalisch betrachtet, eigentlich nichts anderes als, nun ja, ein Rauschen, dass über alle Frequenzen geht. Die offizielle Begründung, warum es bei Neugeborenen so gut wirkt, lautet, dass es an das Rauschen des Blutes im Mutterleib erinnert. Ehrlich gesagt finde ich nicht, dass sich dieses Rauschen wie Blut anhört (du kannst es selbst vergleichen, indem du die Ohren ganz fest zudrückst, oder zumindest soll es sich so anhören), aber was ich mir gut vorstellen kann, ist, dass es andere Geräusche ausblendet. Dein Baby muss sich nun mal erst an die Welt da draußen gewöhnen, da können die vielen Sinneseindrücke schon mal ein bisschen viel werden. Das Rauschen aber hat keinen speziellen Rhytmus, keine speziellen Töne, ist etwas sehr gleichmäßiges und kann daher die vielen anderen, oft völlig neuen, Geräusche überdecken und beruhigend wirken. Eine andere Möglichkeit ist (oder vielleicht eine zusätzliche), dass es ja in der Gebärmutter immer sehr laut wahr – und die Welt da draußen im Vergleich sehr ruhig, besonders zur Schlafenszeit. Das weiße Rauschen gibt der Welt ein bisschen mehr Lautstärke. Auch das kann sehr beruhigend sein – hört sich an wie bei Mama! 😉 Weißes Rauschen ist, wie gesagt, eigentlich ein Rauschen, dass aus allen Frequenzen besteht. Tatsächlich gibt es aber eine Vielzahl von verschiedenen Arten von Rauschen, die sehr gut funktionieren. Nicht jedes Kind mag jedes Rauschen. Probier aus, auf was...

Was tun bei zu wenig Milch?

Man mag es kaum glauben, aber auch ich hatte ab und an mit meinem Milchvorrat zu kämpfen (siehe Starker Milchflussreflex), vorzugsweise während den Wachstumsschüben meiner geliebten Tochter. Dann nämlich hatte sie einen solchen Hunger, dass der Mund gar nicht mehr zu gehen wollte! Es kann natürlich auch sein, dass du von Anfang an eher wenig Milch hast, auch dann können diese Tips hilfreich für dich sein. Wenig Milch muss kein Grund sein, das Stillen aufzugeben! Ich weiß, dass viele Mütter gerade während den großen Wachsstumschüben, z.B. um den vierten Monat herum, glauben, die Milch würde ihrem Baby nicht mehr reichen, und anfangen, zuzufüttern, sei es Fertigmilch, sei es feste Beikost. Bitte nicht! Es ist völlig normal, während dieser Zeit ein bisschen Milchmangel zu haben! Wenn du dich aber darauf einstellst und ein paar Dinge beachtest, sollte dein Vorrat bald wieder auf hohem Niveau sein. Als erstes, und dass gilt während der gesamten Stillzeit: Wieviel trinkst du? Flüssigkeit (und ich meine damit nicht Cola, Saft oder Kaffee) ist extrem wichtig, um genug Milch zu produzieren. Von nichts kommt nichts! Es wird empfohlen, zwischen 3 und 4 l täglich zu trinken! Wenn du keine Lust mehr auf Wasser hast, kannst du auch literweise Tee in dich hineinschütten. Es gibt spezielle Stilltees, meistens sehr teuer, oder aber auch andere milchbildende Tees (siehe unten). Stille öfter! Je öfter dein Baby an der Brust saugt, desto mehr bekommt dein Körper das Signal „Bitte-jetzt-Milch-bilden“. Auch wenn du vielleicht einen Rythmus etabliert hast – keine Panik: Nach ein paar Tagen wird sich deine Milchproduktion wieder eingependelt haben und du kannst zum normalen Rythmus zurückkehren. Du wirst...