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Woran erkennt man eine Glutenunverträglichkeit?

Das haben wir uns letztens in der Krabbelgruppe gefragt. Und weil wir nicht so wirklich die Antworten wussten, habe ich mich daran gemacht, sie zu finden. Gluten ist ein Klebereiweiß und befindet sich in Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Eigentlich ist dieses Eiweiß eine gute Sache und gar nicht schlimm, allerdings vertragen es einige nicht. Die Seite netdoktor.de spricht von einem Kranken unter 500. Warum genau manche dieses Eiweiß nicht vertragen, ist nicht so ganz klar, vermutet wird aber, dass die Krankheit vererbt wird (siehe netdoktor.de und babyernaehrung.de).  Bei diesen Menschen werden die Zotten in der Dünndarmschleimhaut, die für die Nährstoffaufnahme zuständig sind, geschädigt, sodass diese nicht mehr richtig arbeiten können. Deshalb ist oft unter anderem ein Vitamin- und Mineralstoffmangel die Folge. Die Seite netdoktor.de spricht von folgenden Symptomen: – Gewichtsverlust und chronisches Untergewicht – Chronische Durchfälle – Blähungen – Übelkeit – Gereiztheit – Massiver Flüssigkeitsverlust – es besteht die Gefahr der Austrocknung (Exsikkose) – Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen (v.a. Eisen und Kalzium); Eisenmangel kann Müdigkeit und langfristig auch eine Blutarmut (Anämie) verursachen – Knochenschmerzen – Kinder bleiben aufgrund des Vitamin- und Mineralstoffmangels im Wachstum zurück, wenn die Glutenunverträglichkeit nicht behandelt wird Dr. Lang erwähnt zusätzlich noch folgende: dünne, übelriechende Stühle oder Durchfall, In der Folge findet sich häufig allgemeines Unwohlsein, Reizbarkeit, Müdigkeit, Misslaunigkeit. Dr. Lang schreibt außerdem, dass oft gar nicht die ganze Palette auftritt, sondern nur „ein oder einige wenige Symptome“. Am häufigsten sind wohl Blähungen und Durchfall zu beobachten (kinder.de). Weil aber Blähungen und Durchfall durchaus üblich sind bei kleinen Kindern, denkt man oft gar nicht an eine Glutenunverträglichkeit. Deshalb ist es wichtig bei der Beikosteinführung,...

Baby-led weaning oder wie ein Baby ohne Brei groß werden kann

Nachdem ich mich im letzten Post vor allem aufgeregt habe, möchte ich in diesem eine echte Alternative zum allgemein gängigen Babybrei aufzeigen. Es ist eine relativ neue Methode, die auf einem Artikel von Gill Rapley basiert. Oder was heißt neuartig. Ich bin mir sicher, dass es unzählige Eltern gibt, die ihrem Kind so das Essen beigebracht haben, ohne überhaupt zu wissen, dass es eine Methode ist, die auch einen Namen trägt… Im Prinzip ist Baby-led weaning nichts anderes, als das du dein Baby selbst essen lässt, ohne Brei, ohne kleine, zurechtgeschnittene Stückchen, ohne Löffel. Und zwar von Anfang an. Das es dabei nicht darum geht, möglichst schnell abzustillen, sollte klar sein. Das Essen ist ein Abenteuer für das Baby, das mit allen Sinnen (im wahrsten Sinne des Wortes) entdeckt werden will. Es geht dabei auch nicht darum, gleich ganze Milchmahlzeiten zu ersetzen. Festes Essen ist zunächst einmal nur eine Ergänzung zur Milch, eine Erweiterung des Speiseplans sozusagen. Alles wichtige bekommt dein Baby weiterhin durch die Muttermilch. Dass das nährstoffmäßig kein Problem ist, habe ich bereits im letzten Beitrag geschrieben. Nach und nach wird dein Baby von allein immer mehr festes essen, und von ganz allein die Milchmahlzeiten auslassen. Für Ungeduldige und Sauberkeitsfanatiker ist das natürlich nichts. Erstens dauert es wirklich lange (Gill Rapley spricht von mindestens 6 Monaten bis mehreren Jahren, bis zum endgültigen Abstillen), und zweitens ist rumgematsche vorprogrammiert – dein Baby isst schließlich selbst und mit nichts weiter als den Händen, da kann schon mal was danebengehen… Das praktische daran liegt auf der Hand: Kein Extra-Brei-gekoche/-aufgewärme, dein Baby isst, was auch du isst. Kein spezieller Speiseplan, wann...

Muss mein Kind mit 6 Monaten unbedingt ganze Mahlzeiten zu sich nehmen?

Warum muss ich eigentlich meiner Tochter spätestens ab dem sechsten Monat Brei geben? Das hab ich mich nun schon länger gefragt. Schließlich war es damals  vor zwei Monaten so, dass sie keineswegs den Eindruck machte, sie käme mit der Milch nicht mehr hin. Ich weiß, dass of gesagt wird, dass die Milch mit 6 Monaten nicht mehr ausreichen würde, dass die Kinder nicht mehr satt werden würden. Genau dasselbe meinen viele auch schon mit 4 Monaten. Dabei handelt es sich lediglich um einen Wachstumsschub, und wenn das Baby entsprechend seinem Hunger öfter angelegt wird, erhöht sich autommatisch die Milchmenge. Genau, wie sich auch die Zusammensetzung den Bedürfnissen des Kindes anpasst. Die Muttermilch ist nach 4 Monaten ganz anders, als mit 3 Wochen, und mit 6 Monaten ist sie wieder komplett anders. Meine Tochter hat also nie den Eindruck gemacht, sie würde nicht genug zu essen bekommen. Tatsächlich meinte der Kinderarzt, sie wäre für ihr Alter zu schwer. Und das, obwohl ich sie immer voll gestillt habe! Am Anfang hat sich meine Tochter strikt geweigert, den Brei anzunehmen. Ok, eins, zwei Löffel, aber das war’s auch schon. Nach ein paar Tagen wollte sie gar nichts mehr – bis sie einen Monat später auf den Geschmack kam. Ich finde das erstaunlich, weil Marwa immer ganz scharf darauf war und ist, sich Sachen in den Mund zu stecken und drauf rum zu kauen. Das Highlight war immer, wenn wir zusammen einen Apfel gegessen haben – ich einen Bissen, dann du. Bzw ich durfte ab und zu einmal abbeißen. Sie hat auch schon mit Freude am Apfel gesaugt, als sie noch keine Zähne...