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Was wirklich zählt….

Die Geburt meiner Tochter liegt nun fast 6 Jahre zurück, aber, besonders da ich irgendwann noch ein zweites Kind möchte, beschäftigt mich die Abschaffung der freiberuflichen Hebammen sehr. Lange habe ich das ganze für einen schlechten Scherz gehalten, der sich irgendwann auflösen wird. Aber es sieht nicht danach aus. Daraufhin bin ich sehr wütend geworden. Und verzweifelt. Weil mir dadurch die Entscheidungsfreiheit über meinen eigenen Körper genommen wird. Und das bin ich noch immer. Aber mir wird klar, was für ein schlechtes Bild ich von Krankenhäusern habe. Und ehrlich gesagt ist es doch so: Egal, wo ich mein Kind zur Welt bringe, ich sollte es in einer Atmosphäre voller Sicherheit und Geborgenheit tun dürfen, in der Gewissheit, dass ich und mein Körper ernst genommen werden. Dass, auch wenn manche Dinge (wirklich!) medizinisch notwendig werden, mir trotzdem Respekt entgegengebracht wird. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Egal, wo ich mein Kind zur Welt bringe, ich möchte, dass diejenigen, die mich begleiten, meine Fähigkeit und mein Potential sehen. Ich möchte, dass sie mich als den starken Menschen sehen, der ich bin, und das großartige, was mein Körper zu leisten fähig ist – auch wenn ich vor Schmerzen schreien sollte und auf Hilfe angewiesen bin. Denn gerade dann brauche ich es, dass die mich betreuenden Menschen meine Fähigkeit sehen. Und mir immer das Gefühl geben, Herrin über mich selbst zu sein. Egal, wo ich mein Kind zu Welt bringe. Denn wenn ich das habe, ist es mir im Grunde egal, wie das Haus aussieht, in dem gebäre. Deswegen ist es für mich persönlich sehr wichtig zu wissen: Wer von euch hat sein Kind...

Mein Körper – Meine Entscheidung

Ob ich verhüte oder nicht – meine Entscheidung! Ob ich abtreibe oder nicht – meine Entscheidung! Ob ich mit einem Mann schlafe, mit einer Frau oder beiden – meine Entscheidung! Ob und wie ich Sex habe oder nicht – meine Entscheidung! Ob ich eins, zwei, fünf oder kein Kind habe – meine Entscheidung! Ob ich stille oder nicht – meine Entscheidung! Es ist mein Körper. Ich entscheide, was ich damit tue und wie ich damit umgehe. Ob ich einen Kaiserschnitt wünsche oder eine Spontangeburt – meine Entscheidung! Ob ich eine PDA wünsche oder nicht – meine Entscheidung! Ob ich in ein Krankenhaus, in ein Geburtshaus gehe oder zu Hause bleibe – meine Entscheidung! Ich mache die Arbeit, ich habe die Schmerzen, ich bringe mein Kind auf die Welt. Zu bestimmen, wo und wie ich mein Kind zur Welt bringe, bedeutet Kontrolle über meinen Körper und meine Entscheidungen zu übernehmen. Es steht keinem Politiker, keiner Versicherung und keinem Arzt zu, diese Entscheidungen für mich zu treffen. Mein Körper – meine Entscheidung. Die Hebammen kämpfen um ihre berufliche Zukunft und wir kämpfen um die Kontrolle über unseren...

Eine starke Geburt – oder das Leben in einer Nussschale

Du hast dich vorbereitet. Du weißt, wie eine Geburt abläuft. Entweder durch einen Geburtsvorbereitungskurs oder durch die zahlreichen anderen verfügbaren Informationsquellen. Vielleicht warst du sogar richtig gut und hast einen Yoga-Kurs besucht und intensiv das Wehenveratmen geübt. Du bist vorbereitet. Du hast eine genaue Vision wie du wann was tun wirst. Hast dir extra einen Platz im Geburtshaus gesichert, weil du dich da sicher, geborgen und gut betreut fühlst. Und dann setzen die Wehen ein. Kein Problem, schließlich weißt du, was zu tun ist: Becken kreisen, atmen. Voilà. Kein Problem. Aber dann fangen die Probleme an. Die Realität weicht von der Vorstellung ab. Das Köpfchen deines Kindes will sich nicht so drehen, wie es soll. Du musst eine andere Position einnehmen. Kannst dich nicht mehr bewegen, wie du willst. Und dann setzen sie ein, die Schmerzen. Und mit ihr die Fight-or-Flight-Reaktion. Fliehen kannst du nicht mehr – schließlich ist eine freie Bewegung nicht mehr möglich. Also kämpfst du dagegen an. D.h., du spannst dich an. Die Schmerzen sollen weg. Du willst sie nicht spüren. Du willst die Kontrolle behalten. Und so kämpfst du weiter, spannst dich an. Es tut weh. Sehr weh. Und es dauert Stunden. Aber in diesen Stunden passiert etwas: Du wirst müde. Du hast dich abgekämpft. Und so langsam stumpfst du ab. Dein Widerstand reibt sich auf. Und irgendwann kommt der Moment: Es ist egal. Egal, ob du Schmerzen hast. Egal, ob du reißt. Du gibst dich hin. Du lässt deinen Körper machen, was er will. Lässt ihn agieren und reagieren, wie er will. Dein Verstand gibt auf. Löst sich auf. Auf einmal empfindest du Ruhe....

Die Geburt meiner Tochter

Die Geburt meiner Tochter war unglaublich und wunderschön. Für meinen Mann und meine Hebamme weniger, aber für mich war sie toll. Ich hatte mich entschlossen, sie im Geburtshaus zur Welt zu bringen – das bedeutet keine PDA, keine Doktoren, nur Naturheilmittel, aber dafür eine schöne, beschützende Atmosphäre und mind. eine Hebamme rund um die Uhr bei mir. Ich hatte mich schon vorher mit der Geburt auseinandergesetzt. Hab ein Buch zu Hypnobirthing gelesen und bin zum Schwangeren-Yoga gegangen. Einen Geburtsvorbereitungskurs habe ich auch gemacht. Das war alles richtig und wichtig – aber nichts konnte mich letztendlich auf die Wehen vorbereiten. Sie kamen sofort, nachdem die Fruchblase um 7.30 Uhr platzte. Ich habe noch nie so etwas gefühlt wie das. Mit nichts vergleichbar. Da ich ja gut informiert war, und ich wusste, was in so einem Fall zu tun ist, lies ich mein Becken kreisen. Hat auch gut geholfen. Nur – nachdem ich dann bereits ein paar Stunden im Geburtshaus verbracht hatte – ging es irgendwann nicht voran. Es stockte. Meine liebe Tochter hatte das Köpfchen nicht in der richtigen Stellung und übte somit zu wenig Druck aus. Es half alles nichts – ich musste mich hinlegen. Auf die Seite. Und dann fingen sie an – die Schmerzen! Auf der Seite konnte ich mich kaum bewegen, keine Möglichkeit, die Schmerzen weg zu kreisen oder ihnen sonstwie auszuweichen. Mir blieb nur meine Stimme, die ich auch tüchtig einsetzte (ich glaube, da fing es für meinen Mann an, ungemütlich zu werden). Meine Hebamme gestand mir Pausen ein, in denen ich ein wenig aufstehen und laufen durfte – aber sobald ich aufstand, wurden die...

Video: Gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Welche schwangere Frau kennt das nicht? Der Rücken tut irgendwann einfach nur noch weh, weil der große Bauch das Gewicht nach vorne verlagert, und man schnell ins Hohlkreuz verfällt. Auch wenn man super auf seine Haltung achtet. Auch bei mir ist irgendwann der Punkt gekommen, wo mein Rücken einfach nur noch weh getan hat, egal in welcher Haltung. Aber: Ich hab einen Trick gefunden, mit dem nicht nur die Schmerzen verschwunden sind, sie sind auch (bei täglicher Anwendung) nicht wieder gekommen, bis zum Schluss nicht: Zum Bewerten geht’s übrigens hier lang. Hast du’s ausprobiert? Was hat bei dir gegen die Rückenschmerzen geholfen? Schreib einen Kommentar und...