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Warum es so schwierig ist, ein Kind von heute auf morgen zu entwöhnen

Es gibt immer wieder Stimmen, die meinen, dass du einfach nur in den sauren Apfel beißen musst, wenn du dein Kind zum Schlafen oder Abstillen bringen willst. Das Kind würde zwar heftig weinen, aber wenn du nur konsequent bleibst, ist nach spätestens 3 Tagen der Spuk vorbei. Es gibt viele Beispiele, die das zu bestätigen scheinen. Es gibt auch mindestens ebenso viele Beispiele von Eltern, die es einfach nicht schaffen, derart konsequent zu bleiben. Die abbrechen, einfach weil es wahnsinnig weh tut. Warum ist das so? Warum tut ein kalter Entzug den Eltern so weh? Sogar, wenn es den Eltern ganz klar schaden wird, wenn sie nicht ‚Nein‘ sagen? Ich hatte letztens eine Kundin, die genau diese Situation hatte – sie musste ihrem Kind das Nuckeln an ihrem Finger abgewöhnen, sonst hätte sie noch einen größeren gesundheitlichen Schaden davon getragen, als sie sowieso schon hatte. Und trotzdem hat sie es nicht geschafft, konsequent ‚Nein‘ zu sagen. Und da ist mir die Erkenntnis vom Himmel entgegengeflogen. Schau dir mein Video an: Ich würde gerne noch folgendes hinzufügen: Auch ein kalter Entzug ist eigentlich, wenn er richtig gemacht wird, ein langsamer, sanfter. Nämlich dann, wenn du dich und dein Kind vorbereitest. Dich damit beschäftigst. Mit einer Vertrauensperson sprichst. Dein Kind mit einbeziehst. Mit ihm redest. Bis der Tag kommt, an dem Schluss ist. Ich würde gerne deine Meinung dazu hören. Schreib mir einen...

Willst du mind. 1 Jahr stillen? Lies das!

Die offizielle Empfehlung für’s Stillen ist 6 Monate voll, danach bis 1, besser 2 Jahre oder noch länger weiterstillen. Wenn du dich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt hast, dann ist das nix neues. Nur, wenn du dieser Empfehlung gerecht werden willst, gibt es einen Stolperstein: Die Beikost-Einführung! Nehmen wir an, du hast 6 Monate voll gestillt. Was dann? Ist doch klar! Das Baby kriegt Babybrei! Schließlich kann man in jedem Ratgeber, in jedem Magazin, und in jeder Werbung nachlesen, dass Babys spätestens ab 6 Monaten Babybrei brauchen, und wie der eingeführt wird, ist ebenfalls strikt geregelt: Man fängt mit pürierten Karotten an, erst mit wenigen Löffeln, dann zügig die Ration auf 200 g erhöhen und damit eine Milchmahlzeit ersetzen. Pro Woche wird ein neues Gemüse eingeführt, später Fleisch und Fisch. Und dann kommt auch schon die nächste Milchmahlzeit, die ersetzt wird. Welche als nächstes drankommt, ob morgens, mittags oder abends, da sind sich die Quellen nicht ganz einig, aber einig sind sich alle, dass die nächste bald folgen muss! Ok, als Eltern, die alles richtig machen wollen, und auf gar keinen Fall wollen, dass es ihrem Kind an irgendwelchen Nährstoffen mangelt, oder es gar Hunger leiden muss, hast du dich natürlich durch alles durchgelesen und dich mit allen aus der Krabbelgruppe ausgetauscht. Du weißt also, was du morgens zum Frühstück gibst, und woraus der Abendbrei besteht. Und du weißt auch, dass du den Brei vor der Milch geben musst, weil dein Sprössling ja sonst keinen Hunger mehr auf feste Nahrung hat. Und so ersetzt du munter eine Milchmahlzeit nach der anderen (wenn dein Kind gerne Brei ist. Ansonsten...

Nein, es ist nicht schwierig, ein 2-jähriges Kind abzustillen!

Das hier ist ein Artikel für alle diejenigen, die ihr Kind super gerne stillen, auch über die üblichen 9 Monate, vielleicht sogar über die magische 12-Monate-Grenze hinaus, die ihr Kind zum Einschlafen stillen, und sogar in ihrem Bett schlafen lassen. Für alle, die sich eigentlich sehr wohl mit dem fühlen, was sie tun, denen ihr Instinkt sagt, dass es richtig ist, was sie tun, aber immer wieder zu hören bekommen, dass sie ihr Kind verziehen, dass sie Probleme beim abstillen bekommen werden, dass sie ihr Kind nie wieder aus ihrem Bett rausbekommen, und ihnen Geschichten von Familien aufgetischt werden, wo die Kinder 8 Jahre lang gestillt werden – obwohl noch ziemlich viel Zeit verstreichen muss, bis ihr 18 Monate altes Kind 8 Jahre alt ist. Ich möchte hier meine eigene Geschichte erzählen, die hoffentlich ein wenig Mut macht, und das schlechte Gewissen beruhigt. Meine Tochter ist jetzt 2 Jahre alt. Ich habe sie von Anfang an gestillt. Tag und Nacht. Ich habe sie zum Einschlafen gestillt und zum Aufwachen. Ich habe sie in meinem Bett schlafen lassen. Und ja, sie ist sehr häufig aufgewacht. Phasenweise so alle 2 Stunden. Und ich habe mich gut damit gefühlt. Ich habe genug Schlaf bekommen (weil ich im liegen gestillt habe, und nicht wirklich dabei aufgewacht bin). Meine Tochter war glücklich. Ich war glücklich. Wir hatten (und haben) eine starke Verbundenheit. Das ging so 21 Monate, bis ich irgendwann das Gefühl hatte, dass es Zeit ist, abzustillen. Nicht, weil ich dachte, oh, sie ist jetzt fast 2, ich muss jetzt langsam mal anfangen, sondern ich hatte einfach das Gefühl, dass es Zeit ist....

Einseitig oder beidseitig stillen?

Hmmm – einseitig oder beiseitig? Beidseitig bedeutet doch ein gleichmäßigeres Saugen und damit eine gleichmäßigere Milchbildung – oder nicht? Jain. Es stimmt schon, dass theoretisch beide Brüste gleichmäßig beansprucht werden, wenn erst auf der einen Seite gesaugt, und nach ein paar Minuten gleich auf der nächsten Seite weiter getrunken wird. ABER: Die Milch ist nicht die ganze Zeit komplett gleich zusammengesetzt. Die Muttermilch besteht (im Gegensatz zur Flaschennahrung) aus einer Vormilch und aus einer Nachmilch. Die Vormilch ist sehr wässrig und löscht den Durst des Babys. Die Nachmilch wiederum kommt erst nach einer gewissen Zeit und ist recht fetthaltig. Wenn du also schon die Seite wechselst, bevor die Nachmilch kommt, bekommt dein Baby lediglich die wässrige Vormilch auf beiden Seiten ab, während die Nachmilch gar nicht zum Zuge kommt. So gehen deinem Baby ein Haufen wichiger Kalorien und Nährstoffe abhanden! Es ist also besser, erst eine Seite komplett zu leeren, und erst wenn danach noch Bedarf besteht, zur anderen Seite zu wechseln. Beim nächsten Stillen fängst du ganz einfach mit der anderen Seite an. So werden beide Seiten gleich beansprucht, und die Milchproduktion bleibt gleichmäßig. Noch eine andere Sache ist wichtig: Häufiges Saugen steigert die Milchproduktion! Wenn du also beidseitig stillst, werden beide Seiten mehr beansprucht, als beim einseitigen Stillen, und der Körper bekommt das Signal: Milch machen! Das ist ein Wissen, dass du dir während der berühmten Wachstumsschübe zunutze machen kannst: Während der Wachstumsschübe ist es nämlich wichtig, das die Produktion gesteigert wird, dass bedeutet, je öfter du dein Baby anlegst, desto schneller hat sich dein Körper auf den neuen Bedarf eingestellt. In dieser Zeit kannst du ruhig...

Trinken, Mädels, Trinken!

Und ich mein das auch so! Trinken ist richtig wichtig, und die meisten davon (inklusive mir) trinken viel zu wenig. Mindestens 1,5 l, besser noch 2 l täglich werden immer wieder von Experten empfohlen. Toller Tip! Tja, und dann scheitert das Projekt „Ordentlich-Trinken“ an der Umsetzung. Jetzt im Sommer, und als Still-Mama sowieso (deswegen die auf Frauen bezogene Überschrift 😉 ) führt da aber kein Weg dran vorbei. Ich darf mal ein paar Folgen des Nicht-Trinkens auflisten: -Müdigkeit -Konzentrationsmangel -Kopfschmerzen -Kreislaufprobleme -Hunger zwischen den Mahlzeiten (hättest du das gedacht? Ich hab ziemlich oft Hunger zwischen den Mahlzeiten – und tatsächlich ist es meist eigentlich Durst! Trink also lieber erst mal ein großes Glas Wasser, bevor du zu den Snacks greifst) -Muskelkrämpfe -Trockene Schleimhäute -Trockene Haut Alles Sachen, die man so gar nicht gebrauchen kann, vor allem dann nicht, wenn man Kinder hat, die einen ordentlich auf Trab halten. Und noch eine Folge: Wenig Milch! Still-Mamas brauchen nicht nur 2 l, sondern gute 3 – 4 l! Denk dran, was dein Baby trinkt, muss auch irgendwie erst mal in deinen Körper kommen, und dass geht nicht über’s Essen! Ich selbst hab trotz erheblichen Überschuss am Anfang immer mal wieder mit Milch-Mangel zu kämpfen gehabt. Die Ursache war neben Stess und Wachstumsschüben (vom Baby, nicht von mir), auch mangelnde Flüssigkeitsaufnahme. Ok, jetzt bist du hoffentlich überzeugt, aber wie überwindest du bloß den inneren Schweinehund? Mein Tip: Warme Getränke! Und ich meine damit jetzt nicht heiß, ich meine eher lauwarm. Wenn das Getränk ein wenig angewärmt ist, kann ich gleich viel mehr davon trinken. Ich weiß, im Sommer stellen viele ihr Wasser...

Was tun bei zu wenig Milch?

Man mag es kaum glauben, aber auch ich hatte ab und an mit meinem Milchvorrat zu kämpfen (siehe Starker Milchflussreflex), vorzugsweise während den Wachstumsschüben meiner geliebten Tochter. Dann nämlich hatte sie einen solchen Hunger, dass der Mund gar nicht mehr zu gehen wollte! Es kann natürlich auch sein, dass du von Anfang an eher wenig Milch hast, auch dann können diese Tips hilfreich für dich sein. Wenig Milch muss kein Grund sein, das Stillen aufzugeben! Ich weiß, dass viele Mütter gerade während den großen Wachsstumschüben, z.B. um den vierten Monat herum, glauben, die Milch würde ihrem Baby nicht mehr reichen, und anfangen, zuzufüttern, sei es Fertigmilch, sei es feste Beikost. Bitte nicht! Es ist völlig normal, während dieser Zeit ein bisschen Milchmangel zu haben! Wenn du dich aber darauf einstellst und ein paar Dinge beachtest, sollte dein Vorrat bald wieder auf hohem Niveau sein. Als erstes, und dass gilt während der gesamten Stillzeit: Wieviel trinkst du? Flüssigkeit (und ich meine damit nicht Cola, Saft oder Kaffee) ist extrem wichtig, um genug Milch zu produzieren. Von nichts kommt nichts! Es wird empfohlen, zwischen 3 und 4 l täglich zu trinken! Wenn du keine Lust mehr auf Wasser hast, kannst du auch literweise Tee in dich hineinschütten. Es gibt spezielle Stilltees, meistens sehr teuer, oder aber auch andere milchbildende Tees (siehe unten). Stille öfter! Je öfter dein Baby an der Brust saugt, desto mehr bekommt dein Körper das Signal „Bitte-jetzt-Milch-bilden“. Auch wenn du vielleicht einen Rythmus etabliert hast – keine Panik: Nach ein paar Tagen wird sich deine Milchproduktion wieder eingependelt haben und du kannst zum normalen Rythmus zurückkehren. Du wirst...