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Warum es so schwierig ist, ein Kind von heute auf morgen zu entwöhnen

Es gibt immer wieder Stimmen, die meinen, dass du einfach nur in den sauren Apfel beißen musst, wenn du dein Kind zum Schlafen oder Abstillen bringen willst. Das Kind würde zwar heftig weinen, aber wenn du nur konsequent bleibst, ist nach spätestens 3 Tagen der Spuk vorbei. Es gibt viele Beispiele, die das zu bestätigen scheinen. Es gibt auch mindestens ebenso viele Beispiele von Eltern, die es einfach nicht schaffen, derart konsequent zu bleiben. Die abbrechen, einfach weil es wahnsinnig weh tut. Warum ist das so? Warum tut ein kalter Entzug den Eltern so weh? Sogar, wenn es den Eltern ganz klar schaden wird, wenn sie nicht ‚Nein‘ sagen? Ich hatte letztens eine Kundin, die genau diese Situation hatte – sie musste ihrem Kind das Nuckeln an ihrem Finger abgewöhnen, sonst hätte sie noch einen größeren gesundheitlichen Schaden davon getragen, als sie sowieso schon hatte. Und trotzdem hat sie es nicht geschafft, konsequent ‚Nein‘ zu sagen. Und da ist mir die Erkenntnis vom Himmel entgegengeflogen. Schau dir mein Video an: Ich würde gerne noch folgendes hinzufügen: Auch ein kalter Entzug ist eigentlich, wenn er richtig gemacht wird, ein langsamer, sanfter. Nämlich dann, wenn du dich und dein Kind vorbereitest. Dich damit beschäftigst. Mit einer Vertrauensperson sprichst. Dein Kind mit einbeziehst. Mit ihm redest. Bis der Tag kommt, an dem Schluss ist. Ich würde gerne deine Meinung dazu hören. Schreib mir einen...

Was soll ich tun, wenn mein Kind sich nicht benimmt?

Meine Tochter ist jetzt 3. Und ziemlich keck. Und schlau. Und macht manchmal (oder öfter) Sachen, die ich nicht gut finde. Z.B. wegrennen, und es unglaublich lustig finden, wenn man ihr hinterherennt. Oder Sachen kaputt machen (warum? „Weil ich will das!“). Oder das Bad unter Wasser setzen („Das macht Spass!“). D.h. sie verstößt ständig gegen Dinge, die ich für richtig und wichtig halte (Hey, ich kann nicht ständig neue Sachen kaufen. Und es ist durchaus sinnvoll, bei Mama und Papa zu bleiben, damit man nicht verloren geht oder von einem Auto überfahren wird). Also, was habe ich getan? Es ihr erklärt. Natürlich. Nur hat es sie nicht interessiert. Dann bin ich wütend geworden und habe sie jedesmal angeschnauzt oder zurechtgewiesen. Auch das hat sie nicht interessiert (sie fand es eher lustig). Was macht man bei soviel Ignoranz? Das Kind einsperren mit unzerbrechlichen Sachen? Wohl eher nicht. Ich hab mich hingesetzt und nachgedacht. Und beobachtet. Und dabei erstaunliches festgestellt. Was, erfährst du in dem Video. Kennst du auch solche Situationen? Was hast du gemacht? Was hat geholfen? Wie hast du reagiert? Schreib mir einen...

Entscheidung – frei oder vorgegeben?

Bei jedem Kind kommt der Punkt, an dem sie selber entscheiden wollen. Je nach Alter sind das Kleinigkeiten oder aber auch Großigkeiten. Spätestens jetzt stellt sich die Frage: Wie sehr kannst du loslassen? Wie sehr kannst du deinem Kind die Verantwortung geben? Verantwortung in seinen Möglichkeiten natürlich (und die sind oft größer, als wir denken). Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, mit dem Thema Entscheidung und Verantwortung umzugehen. Welche, erfährst du in dem Video. Schreib mir bitte unten einen Kommentar mit deiner Meinung, deiner Erfahrung, deiner Beobachtung! Das interessiert...

Steckst du dein Kind in eine Schublade?

Am Anfang ist alles neu, alles aufregend. Dein Kind verändert sich ständig, und du bist noch sehr damit beschäftigt, es kennen zu lernen. Aber wenn das Kind älter wird, und sich bestimmte Verhaltensweisen und Eigenschaften herauskristallisieren, dann passiert es ganz schnell, dass sich der Alltag breit macht. Menschen ordnen alles in Kategorien ein. Selbst Babies machen das schon: Gib einem Baby ein Spielzeug, dass es nicht kennt, sagen wir eine Giraffe. Sofort wird es minutenlang in Augenschein genommen und genauestens inspiziert. Gib ihm noch einen Elefanten, einen Affen und ein Pferd – und das Baby schaut sich das Spielzeug nicht mehr mal mehr an. Weil alle diese Dinge der Kategorie Tier angehören, und das Kind bereits die wichtigsten Merkmale gespeichert hat. Der Rest ist uninteressant. Gibst du ihm stattdessen aber ein Möbelstück, ist es auf einmal wieder ganz spannend. Weil es eine andere Kategorie, mit anderen Merkmalen ist. Was Babies im kleinen Stil machen, machen wir im großen. Wir kennen bereits unzählige Kategorien und Merkmale, und sind Meister im schnell einordnen. Was es für ein Kind, dass sich noch sehr stark entwickelt, sehr schwer macht, aus einer Schublade, in die es einmal gesteckt wurde (nicht mal aus böser Absicht, sondern aus Gewohnheit), wieder herauszukommen. Deshalb mein Vorschlag: Tritt mal einen Schritt zurück und betrachte dein Kind mit purer Neugierde, so, als hättest du es noch nie zuvor gesehen. Was stellst du fest? Und vor allem: Welches Potential steckt in diesem Kind? Wo will es hin? Schreib mir doch bitte einen Kommentar mit deinen Erfahrungen und Erkenntnissen zu diesem Thema. Es interessiert...

Was Wut macht, und warum sie so wichtig ist

Einige von uns haben ein großes Bedürfnis, gute, geduldige Mütter zu sein. Auch ich bin sehr für Geduld. Wenn du als Mutter keine Geduld hast, bist du verloren. Aber bedeutet das zwangsläufig, dass wir nicht wütend sein dürfen? Ist Wut eine negative Emotion? Nein. Im Gegenteil, Wut ist sehr wichtig. Wut dient dazu, unsere Grenzen wiederherzustellen. Stell dir vor, du könntest nicht wütend sein! Du würdest offen für alle Verletzungen sein und wärst nicht in der Lage, die Wunde zu schließen. Du würdest mit offenen wunden durch die Gegend laufen. Nicht so gut. Der Grund, warum Wut einen so schlechten Ruf hat, ist, dass die meisten von uns nicht wissen, wie wir sie auf eine gesunde Art und Weise  einsetzen sollen. Entweder wir richten die Wut gegen uns und schlucken alles, oder wir machen das Gegenteil und verteidigen uns, indem wir unser Gegenüber angreifen. Beides ist nicht gerade gesund. Die erstere Möglichkeit staut alles auf und lässt uns entweder depressiv werden, oder es knallt irgendwann ganz gewaltig. Die zweite Möglichkeit übertritt die Grenzen meines Gegenübers und sorgt dafür, dass auch er seine Wut einsetzen muss. Höchst wahrscheinlich, indem er dich angreift… Wie allerdings kann ich meine Grenzen , ohne mein Gegenüber anzugreifen, oder meine Wut runterzuschlucken? Schau dir dafür bitte das Video unten an. Wie gehst du mit Wut um? Kennst du noch andere Möglichkeiten, deine Grenzen wiederherzustellen? Schreib einen...

Falsches Weinen = Aufmerksamkeit?

Weinen ist eine Sache die ok ist. Also, wenn etwas ernstes ist. Wenn dein Kind hingefallen ist und sich fuuuuurchtbar weh getan hat. Wenn es müde ist, wird das auch noch gerade so akzeptiert als Alarmzeichen. Wenn es enttäuscht ist, kommt es drauf an. Ist es enttäuscht, weil es doch nicht zum Zirkus kann, dann wird es mit der Aussicht auf etwas anderes schnell abgelenkt. Ist es enttäuscht, weil es keinen Lolly kriegt, wird es kritisch. Das kann schnell als Der-will-ja-nur-seinen-Willen-durchsetzen interpretiert werden. Ganz schlimm ist es aber, wenn ein Kind ein „falsches Weinen“ rauslässt. Das ist dieses Weinen, wo jeder sofort weiß: „Der will nur Aufmerksamkeit.“ … Ja. Der will nur Aufmerksamkeit. Und was ist daran schlimm? Der will Aufmerksamkeit – der will Liebe! Warum ihm also keine Liebe geben? Schreibe unten einen Kommentar! Was ist für dich „falsches Weinen“, und wie gehst du damit...