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Geh deinen Weg.

Dein neues Leben beginnt mit einer zweifachen Geburt – der deines Kindes, und deiner eigenen.

Die Geburt meiner Tochter

Die Geburt meiner Tochter war unglaublich und wunderschön. Für meinen Mann und meine Hebamme weniger, aber für mich war sie toll. Ich hatte mich entschlossen, sie im Geburtshaus zur Welt zu bringen – das bedeutet keine PDA, keine Doktoren, nur Naturheilmittel, aber dafür eine schöne, beschützende Atmosphäre und mind. eine Hebamme rund um die Uhr bei mir. Ich hatte mich schon vorher mit der Geburt auseinandergesetzt. Hab ein Buch zu Hypnobirthing gelesen und bin zum Schwangeren-Yoga gegangen. Einen Geburtsvorbereitungskurs habe ich auch gemacht. Das war alles richtig und wichtig – aber nichts konnte mich letztendlich auf die Wehen vorbereiten. Sie kamen sofort, nachdem die Fruchblase um 7.30 Uhr platzte. Ich habe noch nie so etwas gefühlt wie das. Mit nichts vergleichbar. Da ich ja gut informiert war, und ich wusste, was in so einem Fall zu tun ist, lies ich mein Becken kreisen. Hat auch gut geholfen. Nur – nachdem ich dann bereits ein paar Stunden im Geburtshaus verbracht hatte – ging es irgendwann nicht voran. Es stockte. Meine liebe Tochter hatte das Köpfchen nicht in der richtigen Stellung und übte somit zu wenig Druck aus. Es half alles nichts – ich musste mich hinlegen. Auf die Seite. Und dann fingen sie an – die Schmerzen! Auf der Seite konnte ich mich kaum bewegen, keine Möglichkeit, die Schmerzen weg zu kreisen oder ihnen sonstwie auszuweichen. Mir blieb nur meine Stimme, die ich auch tüchtig einsetzte (ich glaube, da fing es für meinen Mann an, ungemütlich zu werden). Meine Hebamme gestand mir Pausen ein, in denen ich ein wenig aufstehen und laufen durfte – aber sobald ich aufstand, wurden die...

Video: Gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Welche schwangere Frau kennt das nicht? Der Rücken tut irgendwann einfach nur noch weh, weil der große Bauch das Gewicht nach vorne verlagert, und man schnell ins Hohlkreuz verfällt. Auch wenn man super auf seine Haltung achtet. Auch bei mir ist irgendwann der Punkt gekommen, wo mein Rücken einfach nur noch weh getan hat, egal in welcher Haltung. Aber: Ich hab einen Trick gefunden, mit dem nicht nur die Schmerzen verschwunden sind, sie sind auch (bei täglicher Anwendung) nicht wieder gekommen, bis zum Schluss nicht: Zum Bewerten geht’s übrigens hier lang. Hast du’s ausprobiert? Was hat bei dir gegen die Rückenschmerzen geholfen? Schreib einen Kommentar und...

Alles ist neu. Alles ist intensiv.

Starker Milchflussreflex

Es gibt Mütter (so wie mich), die haben sehr viel Milch. Nicht nur viel Milch, sondern auch einen starken Milchflussreflex. Ist das ein Problem? Nein, eigentlich nicht. Man muss nur wissen, wie man damit umgeht… 😉 Was ist eigentlich ein Milchflussreflex, und woran erkenne ich, ob ich einen ungewöhnlich starken Milchflussreflex habe? Eigentlich ist das nicht zu übersehen. Ich dachte nur immer, dass das normal wäre… Also, wenn Babys trinken, dann ist das nicht so wie bei der Flasche, wo sie einfach ein bisschen saugen, und dann kommt die Milch einfach so und schön gleichmäßig. Oh nein, Stillkinder müssen hart arbeiten für ihre Milch (übrigens mit ein Grund für die Saugverwirrung). Es gibt verschiedene Phasen beim Trinken. Am Anfang müssen die Babys stark saugen, um der Brust zu signalisieren, dass da jemand wirklich Hunger hat. Nach ca. 1 bis 2 min kommt der erste große Milchfluss, d.h. die Milch fließt in Strömen und dein Baby muss eigentlich nur noch Schlucken (auch das kann Arbeit sein, wie du gleich noch siehst). Dann kommt wieder eine Phase, da kommt nur wenig Milch, dein Baby muss also wieder aktiv werden – bis zum nächsten Milchflussreflex. So ist das immer ein Wechsel zwischen saugen und schlucken, bis dein Baby (endlich) satt und zufrieden ist. Normalerweise kannst du den Milchflussreflex an dem zügigen Schlucken von deinem Baby erkennen, hast du aber einen besonders starken Milchfluss, spürst du schon wie er kommt. Er kündigt sich nämlich durch ein Kribbeln bis Stechen an (kann auch echt unangenehm werden). Übrigens sehr nützlich, weil du dich so drauf vorbereiten kannst und nicht völlig überascht wirst. Hast du schon...

Dunstan Baby Language

Es ist tatsächlich wahr: Babys haben eine eigene Sprache. Wenn sie schreien, hat das tatsächlich eine Bedeutung! Und es ist sogar möglich, diese Bedeutung ohne raten zu erkennen! Glaubst du nicht? Pass mal auf! Priscilla Dunstan ist eine Australierin mit einer Besonderheit: Sie hat ein photographisches Gedächtnis für Töne. Schon als kleines Kind konnte sie Melodien auf ihrer Geige nach einmaligem Hören nachspielen. Sie kann in dem, wie die Menschen sprechen viel mehr wahrnehmen, als nur die Sprache. Und als ihr kleiner Sohn zur Welt kam, tat sie eines: zuhören. Sie erkannte, dass er nicht nur einfach so schrie, sondern dass es dabei ein gewisses Muster gab. Je nachdem, was er gerade brauchte, veränderten sich seine Schreie, aber trotzdem waren sie wieder zu erkennen. Dann entdeckte Priscilla, dass nicht nur ihr Sohn diese bestimmten Laute benutzte, sondern auch andere Kinder. Sie begann zu forschen, und es stellte sich heraus, dass alle Babys dieser Welt, ungeachtet ihrer Herkunft und der Landessprache, dieselben Laute zu nutzen scheinen, um ihre essenziellen Bedürfnisse auszudrücken. Tatsächlich kann man auf ihrer Website www.dunstanbaby.com nachlesen, dass nicht nur sie selbst, sondern 9 von 10 „normalen“ Müttern, wenn sie einmal die Laute gelernt haben, in der Lage sind, diese „Worte“ bei ihrem Baby zu erkennen. Es gibt 5 Wörter in der Dunstan Baby Language: Neh – Hunger Eh – Bäuerchen Heh – Unwohlsein Owh – Müdigkeit Eairh – Blähungen Warum diese Wörter für Babys immer gleich sind: Laut Priscilla Dunstan basieren sie auf Reflexen – etwa dem Saugreflex für das Hunger-Wort, oder dem Gähn-Reflex für das Müdigkeit-Wort. Das ist leider auch der Grund, warum dieses System nur...

Die erste Abnabelung beginnt.

Trinken, Mädels, Trinken!

Und ich mein das auch so! Trinken ist richtig wichtig, und die meisten davon (inklusive mir) trinken viel zu wenig. Mindestens 1,5 l, besser noch 2 l täglich werden immer wieder von Experten empfohlen. Toller Tip! Tja, und dann scheitert das Projekt „Ordentlich-Trinken“ an der Umsetzung. Jetzt im Sommer, und als Still-Mama sowieso (deswegen die auf Frauen bezogene Überschrift 😉 ) führt da aber kein Weg dran vorbei. Ich darf mal ein paar Folgen des Nicht-Trinkens auflisten: -Müdigkeit -Konzentrationsmangel -Kopfschmerzen -Kreislaufprobleme -Hunger zwischen den Mahlzeiten (hättest du das gedacht? Ich hab ziemlich oft Hunger zwischen den Mahlzeiten – und tatsächlich ist es meist eigentlich Durst! Trink also lieber erst mal ein großes Glas Wasser, bevor du zu den Snacks greifst) -Muskelkrämpfe -Trockene Schleimhäute -Trockene Haut Alles Sachen, die man so gar nicht gebrauchen kann, vor allem dann nicht, wenn man Kinder hat, die einen ordentlich auf Trab halten. Und noch eine Folge: Wenig Milch! Still-Mamas brauchen nicht nur 2 l, sondern gute 3 – 4 l! Denk dran, was dein Baby trinkt, muss auch irgendwie erst mal in deinen Körper kommen, und dass geht nicht über’s Essen! Ich selbst hab trotz erheblichen Überschuss am Anfang immer mal wieder mit Milch-Mangel zu kämpfen gehabt. Die Ursache war neben Stess und Wachstumsschüben (vom Baby, nicht von mir), auch mangelnde Flüssigkeitsaufnahme. Ok, jetzt bist du hoffentlich überzeugt, aber wie überwindest du bloß den inneren Schweinehund? Mein Tip: Warme Getränke! Und ich meine damit jetzt nicht heiß, ich meine eher lauwarm. Wenn das Getränk ein wenig angewärmt ist, kann ich gleich viel mehr davon trinken. Ich weiß, im Sommer stellen viele ihr Wasser...

Hilfe beim Zahnen

Ein Band um den Kopf Hier ist ein Tip von meiner Schwiegermama aus Marokko: Bei zahnenden Babys ziehen die Schmerzen oft in den Kopf und verursachen dort starke Kopfschmerzen.  Bei manchen Babys hilft es,  ein Band um den Kopf zu binden und so Druck auszuüben. Sie meinte außerdem, dass durch das Zahnen sich der Kiefer und dadurch die ganze Kopfstruktur ändert. Das wiederum hat zur Folge, dass die Gehirnplatten ein wenig auseinanderrücken.  Das Band soll die Platten zusammenhalten. Ich weiß zwar nicht, ob diese Erklärung richtig ist,  meine Mama Maroc hat aber sieben Kinder selbst großgezogen und bereits einige Enkelkinder durch die Zahnzeit gelotst, ich denke, dass sie da doch einige Geheimtips auf Lager hat. Also: ausprobieren! Und wenn’s bei euren Kindern wirkt, schreibt doch einen Kommentar, so helft ihr auch den anderen Mamas in ihrer Verzweiflung! Ich selbst habe es bei meiner Tochter ausprobiert – mit einem tollen Ergebnis: Kurz nachdem ich Marwa das Tuch umgebunden hatte, hörte sie auf zu weinen. Und bald darauf konnte sie wieder lachen. Diese Höhe war für Marwa optimal. Probier aus, was deinem Kind gut tut. Beißring Der klassische Beißring darf hier nicht fehlen. Es gibt ihn in hundertfacher Ausführung in jedem Geschäft, das Babysachen führt. Meist hat er Noppen, die besonders angenehm beim drauf rum beißen sein sollen. Einige kann man kühlen, das soll beim Beißen betäuben und die Schnerzen lindern. Bitte bei solchen Beißringen auf einen ungefährlichen Inhalt achten, etwa Wasser. Aber: nicht jedes Baby beißt gerne während des Zahnens. Sollte die erwünschte Wirkung ausbleiben, sucht weiter, was eurem speziellem Baby helfen könnte! Nasser Waschlappen Vielleicht kann man den Waschlappen...

Woran erkennt man eine Glutenunverträglichkeit?

Das haben wir uns letztens in der Krabbelgruppe gefragt. Und weil wir nicht so wirklich die Antworten wussten, habe ich mich daran gemacht, sie zu finden. Gluten ist ein Klebereiweiß und befindet sich in Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Eigentlich ist dieses Eiweiß eine gute Sache und gar nicht schlimm, allerdings vertragen es einige nicht. Die Seite netdoktor.de spricht von einem Kranken unter 500. Warum genau manche dieses Eiweiß nicht vertragen, ist nicht so ganz klar, vermutet wird aber, dass die Krankheit vererbt wird (siehe netdoktor.de und babyernaehrung.de).  Bei diesen Menschen werden die Zotten in der Dünndarmschleimhaut, die für die Nährstoffaufnahme zuständig sind, geschädigt, sodass diese nicht mehr richtig arbeiten können. Deshalb ist oft unter anderem ein Vitamin- und Mineralstoffmangel die Folge. Die Seite netdoktor.de spricht von folgenden Symptomen: – Gewichtsverlust und chronisches Untergewicht – Chronische Durchfälle – Blähungen – Übelkeit – Gereiztheit – Massiver Flüssigkeitsverlust – es besteht die Gefahr der Austrocknung (Exsikkose) – Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen (v.a. Eisen und Kalzium); Eisenmangel kann Müdigkeit und langfristig auch eine Blutarmut (Anämie) verursachen – Knochenschmerzen – Kinder bleiben aufgrund des Vitamin- und Mineralstoffmangels im Wachstum zurück, wenn die Glutenunverträglichkeit nicht behandelt wird Dr. Lang erwähnt zusätzlich noch folgende: dünne, übelriechende Stühle oder Durchfall, In der Folge findet sich häufig allgemeines Unwohlsein, Reizbarkeit, Müdigkeit, Misslaunigkeit. Dr. Lang schreibt außerdem, dass oft gar nicht die ganze Palette auftritt, sondern nur „ein oder einige wenige Symptome“. Am häufigsten sind wohl Blähungen und Durchfall zu beobachten (kinder.de). Weil aber Blähungen und Durchfall durchaus üblich sind bei kleinen Kindern, denkt man oft gar nicht an eine Glutenunverträglichkeit. Deshalb ist es wichtig bei der Beikosteinführung,...

Was tun bei zu wenig Milch?

Man mag es kaum glauben, aber auch ich hatte ab und an mit meinem Milchvorrat zu kämpfen (siehe Starker Milchflussreflex), vorzugsweise während den Wachstumsschüben meiner geliebten Tochter. Dann nämlich hatte sie einen solchen Hunger, dass der Mund gar nicht mehr zu gehen wollte! Es kann natürlich auch sein, dass du von Anfang an eher wenig Milch hast, auch dann können diese Tips hilfreich für dich sein. Wenig Milch muss kein Grund sein, das Stillen aufzugeben! Ich weiß, dass viele Mütter gerade während den großen Wachsstumschüben, z.B. um den vierten Monat herum, glauben, die Milch würde ihrem Baby nicht mehr reichen, und anfangen, zuzufüttern, sei es Fertigmilch, sei es feste Beikost. Bitte nicht! Es ist völlig normal, während dieser Zeit ein bisschen Milchmangel zu haben! Wenn du dich aber darauf einstellst und ein paar Dinge beachtest, sollte dein Vorrat bald wieder auf hohem Niveau sein. Als erstes, und dass gilt während der gesamten Stillzeit: Wieviel trinkst du? Flüssigkeit (und ich meine damit nicht Cola, Saft oder Kaffee) ist extrem wichtig, um genug Milch zu produzieren. Von nichts kommt nichts! Es wird empfohlen, zwischen 3 und 4 l täglich zu trinken! Wenn du keine Lust mehr auf Wasser hast, kannst du auch literweise Tee in dich hineinschütten. Es gibt spezielle Stilltees, meistens sehr teuer, oder aber auch andere milchbildende Tees (siehe unten). Stille öfter! Je öfter dein Baby an der Brust saugt, desto mehr bekommt dein Körper das Signal „Bitte-jetzt-Milch-bilden“. Auch wenn du vielleicht einen Rythmus etabliert hast – keine Panik: Nach ein paar Tagen wird sich deine Milchproduktion wieder eingependelt haben und du kannst zum normalen Rythmus zurückkehren. Du wirst...

Storchenbiss oder Feuermal?

Als unsere Tochter geboren wurde, kam sie mit einem wunderschönen Gesicht auf die Welt – und einem Storchenbiss. Genau genommen, mehreren sogar. Vorne im Gesicht zwischen den Augen, auf der Nase, unter der Nase und einem richtig feuerroten auf dem Auge, hinten ein paar richtig große. Mein Mann machte sich gleich Sorgen, dass die bleiben könnten. „Keine Angst, die verschwinden mit ca. 1 Jahr“, beruhigte meine Hebamme. „Allerdings kann ich nicht versprechen, dass der Fleck auf dem Auge und die hinten auch verschwinden. Das könnten Feuermale, und keine Storchenbisse sein. Kann man aber weglasern.“ Was meinen Mann natürlich ganz und gar nicht beruhigte und mich zum recherchieren losschickte. Feuermal oder Storchenbiss, wo sind denn nun die Unterschiede? Ein Storchenbiss ensteht laut wikipedia.de „durch minimale Fehlfunktionen bei der Umstülpung des Neuralohres in der Fetalperiode.“ Die rote Farbe entsteht durch „vermehrte und erweiterte Adern.“ Meistens ensteht der Storchenbiss im Nacken, auf dem Hinterkopf und zwischen bzw auf den Augen. Meine Tochter hat außerdem noch winzig kleine unter den Nasenlöchern und über der Oberlippe. Und: Ja, sie gehen weg. Innerhalb des ersten Jahres verblassen sie, bis sie gnz verschwinden. Ein Feuermal hingegen beruht laut wikipedia.de „auf einer angeborenen Fehlbildung. Die feinen Blutgefäße, die unterhalb der Oberhaut verlaufen, sind krankhaft erweitert und neigen zu Wucherungen.“ Uuuuh, dass hört sich jetzt aber fies an! Sie gehen auch leider nicht von alleine wieder weg, sondern werden „im Erwachsenenalter eher dunkler.“ Es können sich auch „Knötchen und Verhärtungen“ bilden. Meistens tauchen diese Feuermale „im Gesicht, im Nacken und auf der Stirn“ auf. Zum Glück sind sie viel seltener als der Storchenbiss. Sie sehen auch viel dunkler,...

Was ist ein Mongolenfleck?

Ein Mongolenfleck ist eine Pigmentansammlung am unteren Rücken/Steißbein. Sieht ein bisschen wie ein blauer Fleck aus. Der Mongolenfleck heißt deswegen Mongolenfleck, weil er bei 99% der Kinder mongoloider Herkunft (also z.B. Japaner, Koreaner, Vietnamesen, Inuit, Turkvölker) auftritt. Genauso oft kommt er aber auch bei Afrikanern vor. Das liegt nämlich daran, dass der Mongolenfleck keineswegs eine Eigenheit der Asiaten ist, sondern vielmehr mit der allgemeinen Pigmentierung der Haut zusammenhängt. Je stärker die Pigmentierug, also je dunkler die Haut, desto wahrscheinlicher bekommt dein Kind so einen Fleck.Bei hellhäutigen Kindern tritt der Fleck hingegen nur bei unter 1% auf. Den Mongolenfleck wird dein Kind aber nicht ewig haben. Meistens verschwindet er nach 4 bis 8 Jahren, kann aber auch schon früher oder später passieren. Quelle:...

Die Trotzphase nimmt ihren Lauf.

Was soll ich tun, wenn mein Kind sich nicht benimmt?

Meine Tochter ist jetzt 3. Und ziemlich keck. Und schlau. Und macht manchmal (oder öfter) Sachen, die ich nicht gut finde. Z.B. wegrennen, und es unglaublich lustig finden, wenn man ihr hinterherennt. Oder Sachen kaputt machen (warum? „Weil ich will das!“). Oder das Bad unter Wasser setzen („Das macht Spass!“). D.h. sie verstößt ständig gegen Dinge, die ich für richtig und wichtig halte (Hey, ich kann nicht ständig neue Sachen kaufen. Und es ist durchaus sinnvoll, bei Mama und Papa zu bleiben, damit man nicht verloren geht oder von einem Auto überfahren wird). Also, was habe ich getan? Es ihr erklärt. Natürlich. Nur hat es sie nicht interessiert. Dann bin ich wütend geworden und habe sie jedesmal angeschnauzt oder zurechtgewiesen. Auch das hat sie nicht interessiert (sie fand es eher lustig). Was macht man bei soviel Ignoranz? Das Kind einsperren mit unzerbrechlichen Sachen? Wohl eher nicht. Ich hab mich hingesetzt und nachgedacht. Und beobachtet. Und dabei erstaunliches festgestellt. Was, erfährst du in dem Video. Kennst du auch solche Situationen? Was hast du gemacht? Was hat geholfen? Wie hast du reagiert? Schreib mir einen...

Entscheidung – frei oder vorgegeben?

Bei jedem Kind kommt der Punkt, an dem sie selber entscheiden wollen. Je nach Alter sind das Kleinigkeiten oder aber auch Großigkeiten. Spätestens jetzt stellt sich die Frage: Wie sehr kannst du loslassen? Wie sehr kannst du deinem Kind die Verantwortung geben? Verantwortung in seinen Möglichkeiten natürlich (und die sind oft größer, als wir denken). Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, mit dem Thema Entscheidung und Verantwortung umzugehen. Welche, erfährst du in dem Video. Schreib mir bitte unten einen Kommentar mit deiner Meinung, deiner Erfahrung, deiner Beobachtung! Das interessiert...

Das Geheimnis der Tiereltern

Ich frage mich manchmal, was der Unterschied zwischen der Art, wie Tiere ihren Nachwuchs großziehen, und der Art, wie Menschen ihre Kinder großziehen, ist. Erstaunlicherweise wissen Tierkinder trotz ihrer beschränkten rationalen Intelligenz sehr genau, dass sie nicht zu weit von Mama wegdürfen, was erlaubt ist, und was sie auf keinen Fall tun dürfen. Die Tiereltern scheinen ihrerseits kaum Probleme bei der Erziehung zu haben – und dass, obwohl sie in sehr unzivilisierten bis komplett wilden Gegenden mit tausend Gefahren leben. Wie kommt es, dass Tiereltern einerseits so unglaublich geduldig sind, und kein Problem damit haben, wenn Klein-Löwe mit Papa-Löwes Schwanz spielt, und sie auch überhaupt nicht die Pfoten über dem Kopf zusammenschlagen, wenn die Fuchs-Kinder mal wieder besonders stürmig oder die Eichhörnchen-Kinder mal wieder besonders waghalsig sind, aber die Autorität haben, dass ein Knurren genügt, und Ruhe im Bau ist? Ganz dahinter gekommen bin ich noch nicht, aber ich habe folgende Vorstellung: Tiereltern stellen ihre Autorität nicht in Frage. Es ist ganz klar, dass sie die Führung übernehmen, sie den Überblick haben, und der Nachwuchs sich an ihre Anweisungen hält. Tiereltern reservieren ihr ‚Nein‘ und ihre Warnungen für Situationen, in denen sie auch wirklich angebracht sind. Sie warnen nicht vor Eventualitäten, die sich tausend mal nicht bestätigen. Tiereltern wissen, was sie ihrem Nachwuchs zutrauen können und was nicht. Sie sehen die Kinder nicht sie sie eigentlich sein sollten oder wie sie als Baby waren. Sie sehen sie in der Gegenwart und als das, was sie sind. Tiereltern sind immer präsent. Sie beschäftigen sich nicht mit tausend Dingen gleichzeitig. Tiereltern sorgen für ihre Ruhepausen. Wenn sie müde sind, schlafen sie,...

Wachstumsschübe und Wutausbrüche

Das Leben besteht aus einem Kreis aus Tod und Wiedergeburt. Jeder Mensch stirbt in seinem Leben viele male und wird als ein neuer Mensch geboren. Nämlich jedes mal dann, wenn er einen Entwicklungsschub erlebt. Und die sind übrigens nicht nur auf die Kindheit beschränkt, sondern ziehen sich durch’s ganze Leben. Im Erwachsenenalter werden sie allerdings oft nicht durch die Biologie ausgelöst, sondern häufig durch Schicksalschläge, positive wie negative, oder aber auch durch einen schleichenden Prozess, der irgendwann nicht mehr übersehen werden kann. Ich  liebe die Metapher, die Martha Beck benutzt, um diesen Kreis zu beschreiben. Stell dir eine Raupe vor. Sie wandert fröhlich umher und frisst sich von einem Blatt zum nächsten. Sie weiß wer sie ist (eine Raupe), und was sie zu tun hat (fressen), und alles ist wunderbar. Bis sie irgendwann den unglaublichen Drang verspürt, sich in ein Kokon zu wickeln (Das ist Phase 1). Und dann löst sie sich auf (kein Witz – Raupen werden im Kokon flüssig). Dasselbe passiert mit Menschen (egal welchen Alters): Wenn sie diesen Schub haben, durch welchen Auslöser auch immer, dann lösen sie sich auf. Alles, was sie einmal kannten, gilt nicht mehr. Sie wissen nicht mehr, wo oben und unten ist, wer sie sind, was sie wollen, wo sie hingehen. Ihre Identität stirbt. Das reinste Chaos. Sehr unangenehm. Aber es muss sein. Und je mehr du dich reinbegibst und alles loslässt, desto schneller kommst du wieder raus. Wenn du versuchst, am alten festzuhalten, bleibst du eine Raupe (mit dem Drang, dich in ein Kokon einzuwickeln, ebenfalls sehr unangenehm. Es braucht viel Energie, um diesen Drang zu ignorieren). Wenn du versuchst,...

Was „konsequent sein“ wirklich bedeutet

Ich glaube, die meisten verstehen unter „konsequent sein“, dass ein Nein ein Nein ist und auch immer ein Nein zu sein hat. Wenn es heißt „Vor dem Schlafen gehen Zähne putzen“, dann muss auch jedes mal Zähne geputzt werden. Wenn es heißt „Noch einmal, dann ist Schluss“, dann muss auch wirklich Schluss sein. Wenn es heißt „Um 10 bist du zu hause“, dann musst du auch wirklich um 10 vor der Tür stehen. Und wenn diese Regeln nicht eingehalten werden, dann hat das auch ganz konsequent Folgen, wie auch immer die aussehen mögen (von lautstarken Auseinandersetzungen bis Hausarrest). Ich sehe das ein wenig anders. Ich denke „konsequent sein“ heißt, der Situation angepasst entscheiden. Wenn die Regel lautet „Zähne putzen“, mein Kind aber hundemüde und einfach nur noch quengelig ist, dann tut es keinem weh, es ausnahmsweise einmal ausfallen zu lassen – im Gegenteil, es wird eine Menge Druck weggenommen. Wenn die Regel lautet „Noch einmal, dann ist Schluss“, mein Kind aber noch so in Fahrt ist, dass ein Abbremsen nicht ohne weiteres möglich ist, dann sage ich gerne noch dreimal „Noch einmal, dann ist Schluss“, und schaffe so einen weichen Übergang. Wenn die Regel lautet „Um 10 bist du zu Hause“, mein Sohnemann aber erst um halb 12 erscheint, nun dann will ich erst mal wissen, was los war, und wir können gerne noch mal darüber reden, warum es mir so wichtig ist, dass er um 10 Uhr da ist. Bzw, vielleicht ist halb 11 auch in Ordnung? Es erfordert, dass ich mir stets einen Überblick über die Situation verschaffe, bevor ich entscheide. Es erfordert, dass ich mir stets im klaren darüber bin, was mir wirklich wichtig ist  und aus welchem Grund, und zwar jedes mal neu. Manchmal...

Was Wut macht, und warum sie so wichtig ist

Einige von uns haben ein großes Bedürfnis, gute, geduldige Mütter zu sein. Auch ich bin sehr für Geduld. Wenn du als Mutter keine Geduld hast, bist du verloren. Aber bedeutet das zwangsläufig, dass wir nicht wütend sein dürfen? Ist Wut eine negative Emotion? Nein. Im Gegenteil, Wut ist sehr wichtig. Wut dient dazu, unsere Grenzen wiederherzustellen. Stell dir vor, du könntest nicht wütend sein! Du würdest offen für alle Verletzungen sein und wärst nicht in der Lage, die Wunde zu schließen. Du würdest mit offenen wunden durch die Gegend laufen. Nicht so gut. Der Grund, warum Wut einen so schlechten Ruf hat, ist, dass die meisten von uns nicht wissen, wie wir sie auf eine gesunde Art und Weise  einsetzen sollen. Entweder wir richten die Wut gegen uns und schlucken alles, oder wir machen das Gegenteil und verteidigen uns, indem wir unser Gegenüber angreifen. Beides ist nicht gerade gesund. Die erstere Möglichkeit staut alles auf und lässt uns entweder depressiv werden, oder es knallt irgendwann ganz gewaltig. Die zweite Möglichkeit übertritt die Grenzen meines Gegenübers und sorgt dafür, dass auch er seine Wut einsetzen muss. Höchst wahrscheinlich, indem er dich angreift… Wie allerdings kann ich meine Grenzen , ohne mein Gegenüber anzugreifen, oder meine Wut runterzuschlucken? Schau dir dafür bitte das Video unten an. Wie gehst du mit Wut um? Kennst du noch andere Möglichkeiten, deine Grenzen wiederherzustellen? Schreib einen...

Und ganz langsam fängst du wieder an, als eigenständige Person zu denken und zu handeln.

Eine starke Geburt – oder das Leben in einer Nussschale

Du hast dich vorbereitet. Du weißt, wie eine Geburt abläuft. Entweder durch einen Geburtsvorbereitungskurs oder durch die zahlreichen anderen verfügbaren Informationsquellen. Vielleicht warst du sogar richtig gut und hast einen Yoga-Kurs besucht und intensiv das Wehenveratmen geübt. Du bist vorbereitet. Du hast eine genaue Vision wie du wann was tun wirst. Hast dir extra einen Platz im Geburtshaus gesichert, weil du dich da sicher, geborgen und gut betreut fühlst. Und dann setzen die Wehen ein. Kein Problem, schließlich weißt du, was zu tun ist: Becken kreisen, atmen. Voilà. Kein Problem. Aber dann fangen die Probleme an. Die Realität weicht von der Vorstellung ab. Das Köpfchen deines Kindes will sich nicht so drehen, wie es soll. Du musst eine andere Position einnehmen. Kannst dich nicht mehr bewegen, wie du willst. Und dann setzen sie ein, die Schmerzen. Und mit ihr die Fight-or-Flight-Reaktion. Fliehen kannst du nicht mehr – schließlich ist eine freie Bewegung nicht mehr möglich. Also kämpfst du dagegen an. D.h., du spannst dich an. Die Schmerzen sollen weg. Du willst sie nicht spüren. Du willst die Kontrolle behalten. Und so kämpfst du weiter, spannst dich an. Es tut weh. Sehr weh. Und es dauert Stunden. Aber in diesen Stunden passiert etwas: Du wirst müde. Du hast dich abgekämpft. Und so langsam stumpfst du ab. Dein Widerstand reibt sich auf. Und irgendwann kommt der Moment: Es ist egal. Egal, ob du Schmerzen hast. Egal, ob du reißt. Du gibst dich hin. Du lässt deinen Körper machen, was er will. Lässt ihn agieren und reagieren, wie er will. Dein Verstand gibt auf. Löst sich auf. Auf einmal empfindest du Ruhe....

Es geht nicht um Wert

Als meine Tochter kleiner war, hatte ich ein Problem, das ziemlich viele Frauen haben: Die Rollenverteilung von Mann und Frau, und die damit verknüpfte Wertschätzung. Und obwohl ich wusste, dass auch ich einen wertvollen Teil beitrage, auch wenn ich kein Geld mit Windeln wechseln verdiene, schlichen sich doch immer wieder sehr störende Gedanken ein. Gedanken wie: „Aber er geht arbeiten. Meine Aufgabe ist die Kindererziehung. Ist es nicht ein bisschen zuviel verlangt, wenn er auch noch Windeln wechselt oder auf unsere Tochter aufpasst, damit ich was für mich tun kann (duschen zum Beispiel)? Er macht sowieso schon mehr als unbedingt nötig!“ Wenn ich mir das so durchlese hört sich das ziemlich krass an, aber solche Gedanken schlichen sich tatsächlich ein und hatten eine nicht unerhebliche Auswirkung. Und wenn sich solche Gedanken bei mir einschleichen, dann sehr wahrscheinlich bei vielen anderen auch. Deswegen. Will ich hier auf genau das eingehen. Und zwar anders, als die Kindererziehung mit einem Beruf zu vergleichen, in dem man Geld verdienen würde und dann alles hochzurechnen. Weil das, so berechtigt das ist, schnell die Fronten hochzieht. Und es sich eher verteidigend als selbstbewusst anfühlt… Es geht im Grunde nicht einmal um die Mann-Frau-Wert-Verteilung. Es geht um Menschen. Und um die Beziehung, die diese Menschen haben wollen. Nicht nur zu ihrem Kind, auch zueinander. Wenn ich meinem Kind die Windeln wechsle oder nachts aufwache, um es zu trösten, oder mich in der Trotzphase mit ihm auseinandersetze, dann kann das anstrengend, vielleicht sogar lästig sein und lässt mich schnell an eine unangenehme Pflicht denken. Aber in Wahrheit sind genau das die Momente, in denen ich eine innige Beziehung zu meinem...

Wie du mit deinen Problemen umgehst, ohne dass sie sich auf dein Kind übertragen

Wir hatten gerade eine tolle Telekonferenz, und da ich das Thema wichtig finde, ist hier eine Zusammenfassung unserer Ergebnisse: – Es ist kaum möglich, seine Probleme aus der Erziehung/Beziehung fern zu halten, weil unsere Probleme mitbestimmen, wer wir sind, was wiederum unsere Ausstrahlung und unser Auftreten beeinflusst. – Es sind meist nicht die Probleme an sich, die das Problem sind, sondern die daraus resultierenden Gefühle und das Umgehen damit. – Man muss unterscheiden zwischen akuten Gefühlsausbrüchen und latenten Themen/Problemen/Gefühlen, die immer unbewusst mitflattern, aber dafür sorgen, dass wir auf bestimmte Situationen mitunter Unangemessen reagieren. – Bei akuten Gefühlsausbrüchen (insbesondere Wut) kann helfen: Bewegung (z.B. einmal um den Block rennen/joggen) Abstand von der Situation gewinnen (auch gerne durch räumliche Trennung) und tief durchatmen. Dabei geht es nicht darum, die Gefühle runter zu schlucken, sondern sie zu fühlen und mit dem Ausatmen loszulassen (ein fffffff beim Ausatmen kann besonders helfen). Sagen, was mit einem los ist, und klar machen, dass das Kind nichts damit zu tun hat. Boxen (auf einen Sack oder Kissen), oder tatsächlicher Boxkampf mit einer Person, die deiner Stärke gewachsen ist. Es geht dabei nicht darum, der anderen Person weh zu tun, sondern die Energie in einer Kampfsituation los zu lassen. -Bei latenten, mitschwingenden Problemen sollte man sich unbedingt Hilfe holen. Außerdem ist ein gesteigertes Bewusstsein für die eigene Befindlichkeit enorm wichtig. Achte besonders auf deine Körpersignale und ob sich Spannung aufbaut, sodass du frühzeitig Druck ablassen kannst. – Egal, ob es sich um latente oder akute Gefühle handelt, es ist absolut wichtig, offen damit umzugehen. Ein verneinen, verheimlichen oder schönreden der eigenen Gefühle stiftet 1. Verwirrung (unterschiedliche...

Wie ich mit meinem Kind umgehe zählt, richtig?

Wir Mütter sind unglaublich liebevolle Menschen. Wir wollen, dass es unseren Kindern gut geht. Und dafür tun wir alles. Und opfern uns dafür auf. Oft. Zu oft. Dabei ist das eine Problematik in sich. Wir wollen, dass unsere Kinder in Liebe aufwachsen. Also geben wir Liebe. Unendlich viel Liebe. Auch wenn uns gerade nicht danach ist. Wir wollen, dass unsere Kinder Nähe bekommen. Also geben wir ihnen Nähe. Unendlich viel Nähe. Auch wenn wir gerade Abstand brauchen. Wir wollen, dass unsere Kinder Spass haben. Also sind wir fröhlich. Sehr fröhlich. Auch, wenn wir gerade traurig sind. Wir bauen viel zu oft eine Scheinwelt für unsere Kinder auf. Im Namen der Liebe. Dabei zählt eben nicht nur, wie wir unsere Kinder behandeln und uns ihnen gegenüber geben. Es zählt mindestens genauso sehr, wie wir uns selbst behandeln. Ob wir authentisch sind. Wir sind die Vorbilder unserer Kinder. Du möchtest, dass dein Kind selbstbewusst ist? Gut, wie sieht es mit deinem eigenen Selbstbewusstsein aus? Du möchtest, dass dein Kind sagt, was es will, und dazu steht? Gut, wie sieht es mit dir aus? Du möchtest, dass dein Kind seine Träume lebt? Gut, wie sieht es mit dir aus? Jedes ‚Ich kann nicht, weil…‘ wird registriert. Ohne, dass die Hintergründe verstanden werden, oder die Tatsache, dass sie es anders machen können. Am Anfang wird alles auf die Eltern projeziert. Du bist ich. Ich bin du. Wir formen die Welt von unseren Kindern. Schon allein durch unsere Wahrnehmung der Welt und unserem inneren Wertesystem. Das größte Geschenk, dass du deinem Kind machen kannst, ist nicht, deinem Kind all deine Liebe zu geben. Das größte Geschenk...

Warum es so schwierig ist, ein Kind von heute auf morgen zu entwöhnen

Es gibt immer wieder Stimmen, die meinen, dass du einfach nur in den sauren Apfel beißen musst, wenn du dein Kind zum Schlafen oder Abstillen bringen willst. Das Kind würde zwar heftig weinen, aber wenn du nur konsequent bleibst, ist nach spätestens 3 Tagen der Spuk vorbei. Es gibt viele Beispiele, die das zu bestätigen scheinen. Es gibt auch mindestens ebenso viele Beispiele von Eltern, die es einfach nicht schaffen, derart konsequent zu bleiben. Die abbrechen, einfach weil es wahnsinnig weh tut. Warum ist das so? Warum tut ein kalter Entzug den Eltern so weh? Sogar, wenn es den Eltern ganz klar schaden wird, wenn sie nicht ‚Nein‘ sagen? Ich hatte letztens eine Kundin, die genau diese Situation hatte – sie musste ihrem Kind das Nuckeln an ihrem Finger abgewöhnen, sonst hätte sie noch einen größeren gesundheitlichen Schaden davon getragen, als sie sowieso schon hatte. Und trotzdem hat sie es nicht geschafft, konsequent ‚Nein‘ zu sagen. Und da ist mir die Erkenntnis vom Himmel entgegengeflogen. Schau dir mein Video an: Ich würde gerne noch folgendes hinzufügen: Auch ein kalter Entzug ist eigentlich, wenn er richtig gemacht wird, ein langsamer, sanfter. Nämlich dann, wenn du dich und dein Kind vorbereitest. Dich damit beschäftigst. Mit einer Vertrauensperson sprichst. Dein Kind mit einbeziehst. Mit ihm redest. Bis der Tag kommt, an dem Schluss ist. Ich würde gerne deine Meinung dazu hören. Schreib mir einen...

Was soll ich tun, wenn mein Kind sich nicht benimmt?

Meine Tochter ist jetzt 3. Und ziemlich keck. Und schlau. Und macht manchmal (oder öfter) Sachen, die ich nicht gut finde. Z.B. wegrennen, und es unglaublich lustig finden, wenn man ihr hinterherennt. Oder Sachen kaputt machen (warum? „Weil ich will das!“). Oder das Bad unter Wasser setzen („Das macht Spass!“). D.h. sie verstößt ständig gegen Dinge, die ich für richtig und wichtig halte (Hey, ich kann nicht ständig neue Sachen kaufen. Und es ist durchaus sinnvoll, bei Mama und Papa zu bleiben, damit man nicht verloren geht oder von einem Auto überfahren wird). Also, was habe ich getan? Es ihr erklärt. Natürlich. Nur hat es sie nicht interessiert. Dann bin ich wütend geworden und habe sie jedesmal angeschnauzt oder zurechtgewiesen. Auch das hat sie nicht interessiert (sie fand es eher lustig). Was macht man bei soviel Ignoranz? Das Kind einsperren mit unzerbrechlichen Sachen? Wohl eher nicht. Ich hab mich hingesetzt und nachgedacht. Und beobachtet. Und dabei erstaunliches festgestellt. Was, erfährst du in dem Video. Kennst du auch solche Situationen? Was hast du gemacht? Was hat geholfen? Wie hast du reagiert? Schreib mir einen...

Aber immer gilt:

Es gibt keinen, der so ist wie du und deine Familie.

Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt – finde deinen eigenen Weg!